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Die Religion am Ende des achtzehnten Jahrhunderts / von Paulin Erdt
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Tagen um deinetwillen auch als ein Men-schenkind geboren, und aus der JungfrauMaria, ohne daß wir es sagen, oder er*klären können» aber auch, ohne daß wiretwas unanständiges dabey denken dorfen,gekommen ist.

Glaube an ihn» der wahrhaftigerMensch und Gott» und in solcher Gestaltgelitten hat, daß er dir ganz das Heilverschaffe, indem er die ganze Verdamm-ruß der Sünde aufgehoben hat, der ohneLeiden ist, nach der Gottheit, des Leiden-aber fähig nach seinem übrigen Theil; derum deinetwegen Mensch geworden ist, derum unser Sünden willen zum Tode gebracht,gekreutziget und begraben, am dritten Ta-ge wieder auferstanden, und hernach genHimmel gefahren ist, damit er auch dichdahin einführe; welcher endlich wieder kom-men wird in Herrlichkeit zu richten die Le-bendigen und die Todten.

Nicht wird er da wieder Fleisch seyn,wie zuvor, aber doch nicht ohne Leib, son-dern mit einem in der Art verklärten, daßer von denen erkannt werde, die ihn gesto-chen haben, und gleichwohl kein körperli-cher Gott sey. Endlich, so nimm noch dieAuferstehung, das Gericht, und eine da-rauf folgende gerechte WiedervergeltungGottes an; und befleißige dich bey diesem

Glau-