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Die Religion am Ende des achtzehnten Jahrhunderts / von Paulin Erdt
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In den Morgenländern machten dieTürken Eroberungen, welche der Religionden Untergang zu drohen schienen. Bajarzeth hatte schon am Ende des vierzehntenJahrhunderts Bulgarien, Servien, einengroßen Theil Thraciens, Thessalien, Ma-kedonien , unter sein Joch gebracht, undnachdem er die Lateiner, die vom Emanu-el Paläologus um Hilfe angerufen wor-den , bey Nicopl geschlagen, ward ganzGriechenland von den Barbarn überschwem-met. Mahumet der zweyte nachdem erConstantinopel erobert, und Constantin Parläologus grausam ermordet hatte, gab imJahre 145z. dem griechischen Reiche denletzten Stoß. *

Johann der siebente Vater des Con-stamtns schwur zwar zu Florenz bey derallgemeinen Kirchen - Versammlung seineIrrthümer ab, und bath die Abendlän-der um Hilfe. Er konnte aber die Seinigennicht dahin vermögen, daß sie der allgemei-nen römischen Kirche gehorchten, und sichdem Untergänge» der ihnen so nahe war,entzogen. Die Ruhe war auch selbst in derabendländischen Kirche zu diesen Zeitendurch Spaltungen gestöret; bis endlich die-selbe in der allgemeinen Kirchen - Versamm-lung zu Costnitz, nachdem Martin der fünf-te zum Papstthum erhoben, objchon nichtgänzlich, wieder hergestellet wurde.

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