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Die Religion am Ende des achtzehnten Jahrhunderts / von Paulin Erdt
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ausführlichere Untersuchung von derselbe s

gen Materie gesetzt. Nun untersuche ichauch den Artikel von der Schlüsselgewalt.

Ich wünschte» daß du auch dre Glaubens-Artikel durchgangen wärest, wenn dumeynst, daß darinn nichts fehlerhaftes ist»so will ich das übrige, wie es thunlich ist»abhandeln. Denn die Glaubensartikel müs-sen zum öftern geändert» und auf Zeit undUmstände angewandt werden. . . ^

Selbst Luther» Melankton » Bucer» >

und andere erlaubten 15Z9. Philippen Land- «

Grafen zu Hessen neben seiner rcchtmässigen ^Gemahlinn, die ein Tochter Herzogs Ge- ,org von Sachsen war» und von welcher ee 1Prinzen» und Prinzessinnen hatte, noch ein ,zweyte, nämlich Margaretha von Saal (ob <gleich heimlich» und daß die Kinder aus sdieser Verbindung nicht succediren sollten) lzu heirathen, da der Landgraf» wenn sie ihm ldieß zugestehen wurden» versprach» sich ih- ,nen gefällig zu zeigen, sie möchten ihn UM ! !

Klöster - Güter, oder sonst was bitten.

I

Selbst Erasmus» der von den Neues 1rrrn» so hoch geschähet war, sagte bey Ge- !legenheit der häufigen Heirathen» die zur >Zeit der vermeinten Reformation von Prie- >stern und Mönchen, die das Klosterlebm iverlassen hatten» geschlossen wurden: ES 'scheint fast, als wenn die Reformation da- ^