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Die Religion am Ende des achtzehnten Jahrhunderts / von Paulin Erdt
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haste, und redliche Leute seyn, unterwer-

- fen sie uns ihren stolzen Entscheidungen ge-t vietherischer Weise, und wollen uns die

unbegreiflichen Lehrgebäude, die sie in ih-rem Gehirne aufgeführet haben, als wah-; re Gründe der Sachen aufdringen; da sie

- übrigens all dasjenige, was die Menschen» in Ehren halten, umkehren, zertrümmern,i und mit Füssen treten.

! », Sie benehmen dadurch sowohl den

! betrübten den Trost ihrer Armseligkeiten,' als den Mächtigen und Reichen den einzi-' gen Zaum ihrer Leidenschaften; sie reißen' die Beängstigung des Lasters, und die! ^ Hoffnung der Tugend aus dem Grundel des Herzens heraus; und pralen noch da-bey , sie seyn die Gutthäter des menschli-chen Geschlechtes. Die Wahrheit, sagensie, ist dem Menschen niemals schädlich.Dieses glaube ich eben so gut» als sie; unddas ist meinen Gedanken nach ein Beweis,daß dasjenige, so sie lehren, die Wahr-heit nicht sey.

6i.

MaS vermochten aber alle Jrrthümmee^ dieser Zeiten, und selbst der Unglaubewider die Religion» welcher der Herr selbstseinen Schutz bis zum Ende der Welt ver-heißen hatte! Jesus Christus wachte überseine Kirche. Die eifrigen Nachfolger der