«tz-HDr-ies» 205
haste, und redliche Leute seyn, unterwer-
- fen sie uns ihren stolzen Entscheidungen ge-t vietherischer Weise, und wollen uns die
unbegreiflichen Lehrgebäude, die sie in ih-rem Gehirne aufgeführet haben, als wah-; re Gründe der Sachen aufdringen; da sie
- übrigens all dasjenige, was die Menschen» in Ehren halten, umkehren, zertrümmern,i und mit Füssen treten.
! », Sie benehmen dadurch sowohl den
! betrübten den Trost ihrer Armseligkeiten,' als den Mächtigen und Reichen den einzi-' gen Zaum ihrer Leidenschaften; sie reißen' die Beängstigung des Lasters, und die! ^ Hoffnung der Tugend aus dem Grundel des Herzens heraus; und pralen noch da-bey , sie seyn die Gutthäter des menschli-chen Geschlechtes. Die Wahrheit, sagensie, ist dem Menschen niemals schädlich.Dieses glaube ich eben so gut» als sie; unddas ist meinen Gedanken nach ein Beweis,daß dasjenige, so sie lehren, die Wahr-heit nicht sey.
6i.
MaS vermochten aber alle Jrrthümmee^ dieser Zeiten, und selbst der Unglaubewider die Religion» welcher der Herr selbstseinen Schutz bis zum Ende der Welt ver-heißen hatte! Jesus Christus wachte überseine Kirche. Die eifrigen Nachfolger der