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Die Religion am Ende des achtzehnten Jahrhunderts / von Paulin Erdt
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nung schädlicher Bücher» und noch mehre-re andere. Man pflog verschiedene Unter-redungen in Betreff der Religion» die abernicht allzeit den erwünschten Ausgang ge-

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censent:Der Gelehrte in jedem Zacke, der Mannvon Lee küre wird noch immer sehr viel ju seiner Erbau»ung, und Bekehrung finden/ vnd das Buch nicht hin»weg legen, ohne in seinem Glauben gestärkt zu seyn,und für die Existenz dieses Buches zu danken . ..

Das dritte Werk ist des Abts Guyon Pensionärs desfranzösischen Klerus geistliche Dibliotheek, nach Art bog»malischer und moralischer Unterweisungen über die gan«je Religion. 8> Bande aus dem französischen übersetzt.Augspurg bey Negers sei. Söhnen >786. an der L. Sei»te der Vorrede heißt es: Es läßt sich vernünftiger Wei-se nicht zweifeln, daß ich die guten Bücher hauptsächlichin unsrer Sprache/ worinn die hier enthaltenen Gegen-stände bearbeitet sind/ werde gelesen haben/ um mir denInhalt davon bekannt zu machen, und nicht auf das Al»te zu verfallen. Man wird sehen; daß ich besonders dieheilige Schrift, und die Näter , die zwey Quellen derchristlichen Lehre darüber studirt, und die Sache nuraus Furcht, die Leser abzuschrecken, ins Kurze gezogenhabe.. Ich bin nicht der einzige welcher den Mangeldes Unterrichts, den man bey den Gläubigen wahrninit,beweinet, und der die Ursache von den meisten Unord-nungen ist, über welche die Frommen so bitter seufzen-..

Der Verfasser schrieb zwar seine Unterweisungenjungen Geistlichen, die aber ohne Zweifel für alle Slän«de auch dienen werden. An der n. Seite entwirft erselbst seinen Plan mit folgenden Worten: Ich fangtdamit an, daß ich die Gründe des Glaubens, das An-sehen der Schrift,^ und Erblehre festsetze. Darauf schrei-te ick zu dem nicauifchen Glaubens - Bekenntniß vor/welches ausgebreiteter, als das apostolische ist, und die