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Die Religion am Ende des achtzehnten Jahrhunderts / von Paulin Erdt
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obschon mehrere Gelehrten einige davonentschuldiget haben.

Wie gering ist demnach die Anzahl de-rer , welche beute einige unter die Ohngöt-ter zählen, über derer Meynungen, wennman ihren gottlosen Wandel betrachtet,man sich nicht verwundern darf, gegen al-le Nationen, gegen alle Gattungen vonMenschen, die eine Gottheit bekannt ha-ben ! Es schemt, daß das siebenzehnteJahrhundert der eigentliche Zeitpunkt, inwachem ins besondere Spinoza, und seineAnhänger den Himmel zu bestürmen ange-fangen haben. Ich werde hier nur einigeZüge von diesem Gottlosen anbringen.

Spinoza, jenes Ungeheuer, sagt Mas-sillon in seinen Gedanken vom Unglauben,welcher, nachdem er verschiedene Religio-nen angenommen hatte, endlich damit be-schloß , daß er gar keine hatte, gab sichkeine Mühe einen offenbaren Gottlosen auf-zusuchen, der ihn in der Ruchlosigkeit, undAtheisterey verstärket hätte. Er hatte sichdas unerforschliche Chaos der Gottlosig-keit, das Werk der Verwirrung, und derFinsterniß selbst verfertiget, wo bloß dieBegierde, nicht an Gott zu glauben, beydenen, die darinnen lesen, den Verdrußund Eckel vertreiben kann ; wo außer derGottlosigkeit alles unverständlich ist; und

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