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Die Religion am Ende des achtzehnten Jahrhunderts / von Paulin Erdt
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Parteyen abgesondert hatte» ihnen Anlaß,an allem» was auch die Religion betritt,zu zweifeln, über dasselbe zu vernünfteln;und endlich auf die natürliche Religion, 0-der gar» nachdem die Naturforscher undZergliederer so große Mühe auf ihre Kunstverwendet» auf den Materialismus, undselbst den Atheismus zu verfallen; als inSbesondere die ruchlosen Schriften der Eng-länder und Franzosen von den Protestan-ten » und andern in verschiedene Sprachenübersetzet, und die Schriften Voltairs,und RousseauenS in allen Gegenden aus-gestreuet wurden.

Wir haben heute mehrere vortreflicheSchriften» in welchen die ruchlosen Werkeder Philosophen, und der sogenannten star-ken Geister angebracht; die Äaraktere derSceptiker, Naturalisten» Materialisten,und Atheisten geschildert werden. Ich ha-be auch von eben denselben in meiner ge-lehrten Geschichte der Religion und Moralgehandelt; Entwürfe und Auszüge ari-den Werken der Gottlosen besonders un-sers Jahrhunderts gemacht; dabey aberauch die vortreflichen Schritten, welche ei-frige Männer der Ruchlosigkeit entgegengefetzt haben, angezeigt, die man, wie ichhoffe, mit andern Werken nicht ohne Nu-tzen nachschlagen wird. ^

78. Wie