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Die Religion am Ende des achtzehnten Jahrhunderts / von Paulin Erdt
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senhaften Prüfung für die wahre hält, ge-mäß lebt, und seine Pflichten nach sei-nem Wissen und Gewissen erfüllt; dieseWahrheit, sage ich, lehren mich Ver-nunft , und Christenthum so deutlich» soüberzeugend, daß ich mich um alles inder Welt zu keiner christlichen Sekte be-kennen möchte, die diesen Satz, nicht alseinen fundamental Glaubensartikel vor-aussetzt. . . " -

Erich Servati, und andere haben schongründlich gegen den Freymüthigen erwiesen,Daß die Beweise für die Wahrheit der ein-zig heiligen, allgemeinen Kirche keinen Zwei-fel mehr überlassen ; daß der Herr der Kir-che bis an der Welt Ende den Beystandversprochen ; daß sie bis nun jederzeit denIrrthum, und Spaltung nach dem Befehldes Stifters verdammet ; daß derjenigeschon gerichtet sey, der nicht glaubt; daßdie Privatprüfung niemaln auf einen sichernGrund gekommen ; sondern nur sich in fer-nere Zweifel unter so vielen Meynungenverwickelt habe; daß die Kirche nichts wi-der das Evangelium habe lehren können;daß die Privatprüfung die Quelle allerIrrthümer ; daß nur eine Religion diewahre, und seligmachende sey, daß werder Kirche nicht glaubt, als ein Heyd undPubllkan anzusehen ; daß das End des