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Kurze Darstellung des staatsrechtlichen Verhältnisses der gefürsteten Abtey St.Gallen in Helvetien zu dem deutschen Reich : mit 10 Beylagen
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unverhindert: Doch uns uild dem Reiche an unser Oberkelt, und sunst meuigklich an seinen Rechtestund Gerechtigkeiten unvergriffenlich und nnschedlich.

Der vorgcmelt Abbt Gothart zu samid Gallen soll auch darauf zwischen Ost. biß Briefs undWeyhenachten schirstküuftig, dem Ehrwirdigen Casparn Bischöfen zu Basel, unserm Fürsien undlieben Andechtigen, au unser stat und in unserm Namen von solicher Regatta und Lehen wegen gcwond-lich Glübd und Eide tun uns und dem Reiche davon getreu, gehorsam und gewertig zu seyn, zudienen und zu thünd als sich von einem Lehensmann und Fürsten des Reichs zu thünd gebäret un-geverlich. ' * ^

Und gebieten darauf allen und yeglichen des obgcnannte» Gotzhauses zu sannd Gallen Mannenund Unterthanen in welichem Staate oder Wesen die sein, ernstlich und vestiklich mit diftm Brief,das Cy dem obgenannten Abbt Gottharten in allen und geglichen weltlichen fachen und gescheften, seistund seines Gotzhauses Regatta, Lehen, Gericht und Herrlichkeit berührende, als Irem rechten Her-ren on irrnng und widerred gehorsam und gewertig fein, Auch fürtter andern unsern und des ReichsUnterthanen und getreuen, daß Ey best vorberührten Abbten Gottharten zu sannd Gallen an dieserunser Keyserlichen verleyhung der gcmelten Regalien, Lehen und Weltlichkeit, Auch Gnaden, Freyhei-ten Schutz und Schirm nit irren noch verhindern, sunder Ine der, als obsteet, gerühlich gebrau-chen, genießen und genzlich däbey beleiben lassen, und hinwieder nit tuon, noch yemands zutündgestatten in dhein Weise, als lieb einem yeglichen sey unser und drs Reichs swerc Ungnad, und darzuein Pöne, nemlich Sechzigk Mark löt tgs Goldes zu vcrMeydrn, die ein yeder so oft Er frevenlichhicwider thäte, uns halb in unser und des Reichs Cammer, und den andern halben teil dem obbe-stimpten Abbt Gotharten zu sannd Gallen unabläßlich zubezalen verfallen sein soll.

Mit Urkund diß Briefs besigelk mit unserm Keyserlichen Majestät anhangendem Insiegel.

Geben zu Lpnntz am Sechtjehenden Lag des Monats Augusti. Nach Cristi Geburd Vter-zchenhundcrt und im Ein und Newnzigisten, Unser Reiche deß Römischen im Zwey und fünfzigisien,des Keyserthumbs im vierzigtsien, und des Hungrtschen in Drey und dreysigistm Zaren

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^«1 msnUstum vomioiImxeratoris ^roxrium.

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V.lwxerntorü xsuäsutis.

Num. 6.

Lehnbrief über die Regalien und Weltlichkeiten für den Fürsten und Abten 6eääzu St- Gallen vorn Jahr 1791.

Wir Leopold der zweite von Gottes Gnaden erwählter Römischer Kaiser, zu allen FeitenMehr« des Reichs rc.

Bekennen öffentlich mit diesem Briefe, und thun kund allermästniglich, baß Uns der Ehr-würdige Unser und des Reichs Fürst und lieber Andächtiger, Last», Abt des Gotteshauses SksGallen, durch Seiner Andacht abgeordneten Gewalt-und Befehlshabern, den Carl Müller von Fned-

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