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§. II.
Die Work Christi bey dem Johannes amz.
Es seye dann/ daß femanv von neuem wiederumgebohren werde aus dem Wasser vnd Hei-ligen Geist/ so kan er nicht eingehen in dasReich der Himmel/ftynd von dem wahren Laufsvnd von dem wahren Elementarischm Wasser zu ver-stehen.
■i.
lehren die Catholische mit allen Heiligen Vättern / auchmit der ersten vnd einigen Kirchen/ welche in den ersten hun-dert Jahren berühmt wäre / vnd die Lehrer der ReformirtenKirchen selbsten für die wahre vnd vnversehrte halten / daß alle Kin-der / welche ohne Tauff sterben / zu dem ewigen Leben nicht gelangenmögen.
n.
Dise Meinung der Catbolischm/ erweissen erstens gantz deutlichdie Wort Christi zu dem Nicodemus Joan, am; nemlich: Warltch/warlich / sag ich dir / es seye dann daß jemand wiedcrumb gebohren werdeat»ß dem Wasser vnd Heil. Geist/ so satt er nicht eingehn in das ReichGOttes. Mit welchen Worten Christus zu der Geistlichen Geburtausdruckenlich zwey Stuck erfordert /das Wasser vnd den HeiligenGeist; dann er sagt: aus dem Wasser vnd Heiligem Geist/ vnd fetztnoch hinzu/es seye ohnmöglich / daß jemand in das Reich der Himmeleingehe/es seye dann Sach/ daß er mit dem Wasser vnd HeiligenGeist wiedcrumb gebohren werde.
IN.
Obschon klar vnd harter die Wort vnd der Jnnhalt deß Evan-geliums von dem wahren Wasser vnd wahren Tauff reden/so ist je-doch dasWerckChristi/ mit welchen er seine Wort erläutert hat/rwchvil Heller vnd deutlicher; dann kaum hat er mit dem Nicodemus
hier-