Buch 
Wahre und mit unwidersprechlich-Evangelischen Gründen Behauptete Lehr, Von der Nothwendigkeit dess Heiligen Tauffs : bey welcher zumal alles das widerlegt, was neulich in einer also-genandten Schrifftmässigen Verthätigung von einem Reformirten Doctore den Römisch-Catholischen opponirt, und entgegen gesetzt worden
JPEG-Download
 

Jünger so vilfaltkg vnd mit solchem Zulaufs deß Volcks tauffete/daßer den Johannes darmik übertraffe/vnd es im gantzen Jüdischen Landerschallet wäre/ wie zu finden bey Joan. 4. v. i. hatte nothwendig derTauff zuvor müssen eingesetzt seyn/( obwolen / wie anderwerrs zu er.weiften ist/besagcer Taufferst nach Pfingsten vnd verkündlem Evan«gelium verbindlich vnd gebotcen worden / vnd emzwsschen die Be.schneidung vnd Jüdisches Gesatz in seiner Fürwährung geblieben/)mustcn auch die Jünger / vnd welche in so grosser Anzahl gemusstwurden/ von der Eigenschafft/ Nutzbarkeit/ vnd Frucht deßTauffsvnterwisen seyn; dann wie solle einer begehren vnd suchen was er nitweist? Nun wird man in dem Evangelio kein Wort antreffen/ mitwelchem zu erweisen/daß ehemalen Christus vnd seine Jünger taufst«ten/ den Taust eingesetzt /vnd das natürliche Wasser für die MaterideßTausss erklärt worden/ausser/enen Worten Christi deß HErrnbey Joan. 5. Es seye dann daß jemand wiederiimb gebohren aus demWasser vnd Heiligen Geist; dann die Wort welche Ch istus nach derAufferstehung zu seinen Jüngern geredt Match. 28. G.het hm vndsehrer alle Völcker/ vnd tariffee sie/ vnd lehrcc sie halten alles/was ich euchgebotren hab. Dise Wort sage ich/ können nit auf die Einsetzung deßTauffs gezogen werden/indem Christus schon lang zuvor /vnd gleichim Anfang seines Predigen/durch die Jünger tauffete. Ja in densel«bigen Worten von dem natürlichen Wasser/ welches jedoch zu'demTauff ein nothwendige Materi ist/ kein Meldung gefunden wild/ alsodaß man bekennen muß / daß eintweder in dem gantzen Evangelionichts bcgriffen/weder von Einsetzung deß Tauffs/ noch dessen Wür-ckung vnd Materi / oder die Wort deß Johannesseyn von demwahren Tauff/ vnd von dem wahren Wasser zuverstehen/ gleichwiees die gantze Kirchen biß dahero verstanden hat.

IV.

Der andere Beweiß ist/ daß die Heil. Vätter vnd Lehrer derersten Kirchen / schon vor tausend Jahren die Wort Christi allezeitvon dem wahren Wasser vnd wahren Tauff verstanden haben; wirwollen deßwegen nur etwelche von denen ältisten Vättern vnd ihrenWorren anziehen/ mbietig/ mehrere zu erzeigen vnd auffzuweissen den-jenigen/ welche ein solches verlangen werden.

Der Heiligessuüinus Märtyrer/ in der Red zu dem Kaiser An-tonin dem Frommen/spricht also: Deindt Catuhumem eb addu-