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Wahre und mit unwidersprechlich-Evangelischen Gründen Behauptete Lehr, Von der Nothwendigkeit dess Heiligen Tauffs : bey welcher zumal alles das widerlegt, was neulich in einer also-genandten Schrifftmässigen Verthätigung von einem Reformirten Doctore den Römisch-Catholischen opponirt, und entgegen gesetzt worden
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«usgMtiMMti Fallen der Marter vnd wahrer Büß) daßdenMemsehen die Verdienst Christi angewendet/ vnd die Gnad eingegossenwerde; Dann wie GOtt hätte allein aus denen Verdiensten/ vnddem Leyden Christi denen Menschen können das ewige Leben geben/vnd'aber nit wollen / daß solches geschehe ohne den wahren Glauben/ohne die gute Merck/ vnd ohne das Gebett/vnd zwar also/daß derGlaub vnd die gute Merck nit aus ihrer Natur/ wol aber aus deinWillen/vnd aus der Einsetzung Gottes /nit nur ein blosses Zeichenssondern auch das nothwendige Mittel vnd Beding seye/ohne welchesGott niemand zu der ewigen Glückseligkeit befördern will. Ebenalso/vnd auffsolche Weiß/ ist der Tauff ein^Zeichen der GeistlichenWidergeburth/pder der Rechtfertigung/vnd zumalen ein moralischoder sittliche Vrsach/ das ist/ein nothwendiges Mittel vnd Beding/ohne welches gemeiniglich Gott nit will die Verdienst vnd das Ley-den Christi denen Menschen zu Nutz koinmen lassen. Wir beneh-men gleichwol der Erlösung nichts/wann wir schon sagen/der Tauffseye nothwendig/vnd daß die Sund nach dem gemeinen Gesatz ohneden Tauff nit nachgelassen werde; dann die Erlösung ist denen Auß-erwählten allein nützlich zu dem ewigen Leben. Gleichwie aber Gottvorgesehen vnd Sorg getragen / daß die Außerwählte das WorkGottes anhören; dem Evangelioglaubcn; die Gesatz halten / vnd dieSund bereuen: Älso wird er auch vorsehen vnd Sorg tragen/ daßsie nit vngetaufft sterben; dann weilen er hat den Tausszu der Ste-tigkeit nothwendig haben wollen / wird er auch Vorsorgen / daß öec

Außerwählte nit ohne den Tauff sterbe.

Daß also vil nit außerwählt stylst) / vnd vngetaufft sterben / sol-ches benimbt dem Leyden vnd Verdiensten Christi so wenig / als derewige Vntergang so viler Millionen der Menschen/welche Gott hätteseelig machen können / wann er sie zu der wahren Religion beruffen/vnd mit derjenigen kräfftigen Gnad / dero niemand zu widerstehenpflegt/begabet hätte: Dahero gleichwie so vil vnzahlbare Kinder derVnglaubigen / vnd so vil tausend gewachsene Leuth ohne den Glau-ben/ vnd die würckende Gnad in der gantzen Welt zu Grund gehn/also sterben auch so vil ohne den Tauff vnd müssen deßwegen der ewi-gen Glücksecligkeit beraubt seyn- Das aber alles ist dem verborgnen/vnd dannoch gerechten V.tbel Gottes zuzuschreiben / vnd bleibt nochden Cacholjschen/nock den Reformirten anders zu sagen nichts übrig/als daß sie mit dem Heil. Paulo Rom. c. & 11. auffschreyen:

Owie