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Wahre und mit unwidersprechlich-Evangelischen Gründen Behauptete Lehr, Von der Nothwendigkeit dess Heiligen Tauffs : bey welcher zumal alles das widerlegt, was neulich in einer also-genandten Schrifftmässigen Verthätigung von einem Reformirten Doctore den Römisch-Catholischen opponirt, und entgegen gesetzt worden
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Äm Bezahlen bewegt/auch von dem Richter barzu angehalten wird/

vnd dlaainan 5irus ( wie gelesen wird k-cg. 4 . s-) nachdem er sichsibenmal in dem Jordan gewaschen/ von dem Siechchumb gesundworden/welches nimmer geschehen/wann er sich nit gewaschen hatte/nit daß einige Krafft den Siechthumb zu heylen/ in dem Fluß gewe-sen/sondern dieweilen GOkt durch den Propheten LliLlirn die Ge-sundheit mitzutheilen änderst nit versprochen / dann daß dise Bedingsich sibenmal zu waschen / erfüllt werde / also auch in dem Taust.

VI.

Hierwider ist deß Gegentheils ander Einwurff^um. 1 7 . DieGnad GOtttS habe weit höhere / Himmlische / vnd Geistliche Vrfachen/als nemlich die ewige Gnadenwahl/den Verdienst JEsu Christi/Nlk aberJrrdijche/wie das Taust- Wasser/ feye rc.

Antwort. Dises ist wahr / wann wir reden von der vomemli-chen Vrsach der Gnaden / dann dise niemand andern - als der 2UUmacht vnd Güte Gottes/ vnd denen Verdiensten Christi zugeschrie.den werden kan; allein die Haupt-Vrsach thut noch in natürlichen/noch übernatürlichen Dingen ausschließen / den mitgehenden Einflußder Instrumental- Vrsach/oder anderer Bedingen/welche deme/dervomemlich würckt/anzuwenden gefällig seynd. Die Haupt-Vrsacheines Bilds ist der Mahler / thut er aber von deßwegen den Pensänit brauchen? Auch Gott/ob Er schon alles kan/vnd die vornehm-ste/ja einzige Vrsach ist aller Wunderwerk/ hat nichts destoweniger

die Ruthen Moisis haben wollen / das rothe Meer zutheilen / vndaufzutrücknen; vnd also wie Gott das Gebe« vnd Bestich deß JosuedieSounezu stellen; Das Wasser aus dem Fluß Jordan / den Naa-man vom Siechtag gesund ; vnd den Läth den von Geburth anblinden Menschen sehend zu machen/gebraucht : Also braucht er auchden Taust/die Menschen seelig zu machen. Nit daß die Sakramen-ten hierzu GOtt nothwendig seyen (als wie den Soldaten die Was.fen/ vnd den Künstlern das Handwerckszeug/) sondern dieweilen demMenschen von deßwegen/ daß er in dem Leib/ vnd in dem Geist beste-het/auch mit leiblichen Mittlen vnd leiblicher Beyhülff muß geholf«fen werden/ durch welche er die Geistliche Würckung vnd Artzneyempfangen könne/ wie gar schön vermerckt hat s joannes Chrysosto.KiusHom. 8$.in Match. slßDsl.* Bjptifmateper remsenfibtlemaquam videlicet) donum confcrtar ; Spirituale vero quod perfi-

citur,