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Wahre und mit unwidersprechlich-Evangelischen Gründen Behauptete Lehr, Von der Nothwendigkeit dess Heiligen Tauffs : bey welcher zumal alles das widerlegt, was neulich in einer also-genandten Schrifftmässigen Verthätigung von einem Reformirten Doctore den Römisch-Catholischen opponirt, und entgegen gesetzt worden
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öeff ewigen Lebens hatten müssen beraubt seyn; dann so vil Millio-nen der Kinder/ welche in Europa/ Asia/ Africa/America/ Jndia/ Ja-ponia/vnd in China von Christi Menschwerdung an/gebohren seynd/vnd täglich auffdie Weltkomen/ vndfürohin aus Christlichen Elterngebohren werden/vnd von dem Tauff begossen/die Himmelische Glo«ri erlange!,/ so vil/ sage ich/ Millionen der Kinder / waren bey fürwäh-rendem Mosaischen Gesatz aus Heydnischen Eltern gebohren / vndalso der ewigen Seeligkeit beraubt worden - so daß billich von denKindern deß Neuen Testaments zu sagen ist: Es ist erschinen dir GnadGottes/vnd vnsers Seeligmachrrs / ad Titum z.& 3. Wo die Sund«bcrhand genommen hak/ da hat auch die Gnad reichlich überhand ge.nommen/ ad R.OM. s. Wann auch einige Kinder der Christen vordem Tauff sterben / so ist doch deren Condition vnd Beschaffenheitnik böser/ als sie im Alten Testament gewesen; dann eintwcders ist einsolches Kind von der Zahl der Außerwcihlten oder nie? Ist es vonden Außerwählten / so wird selbiges auch in dem Neuen Testamentfeelig/vnd deßwegen ihme mit nothwendigen Mittlen zu derSeelig.keit/vnd firlgmtlich auch mit dem Tauff vorgesehen: Ist es nitauß«erwählt/so wäre solches weder in dem Neuen noch Alten Testamentstelig worden; dann die Zahl vnd das Heyl der Außerwcihlten/we«der an dem Neuen noch an dem Alten Testament / sondern hangetallein an Gottes allerweisisten vnd wolgeordneten Willen; dann demer will/ thut er sich erbarmen/vnd denemenigen die sicherste Mittel zu«bereitet/ welche er zu dem ewigen Leben außcrwählt har. Es werdenalso die Kinder im Neuen vnd Alten Testament gebohren/so werdensie stelig/wann sie von Gott außerwahlt/ vnd nit seelig/wo stenitaußerwcihlt seynd/vnd das ist/was der Heil. Paulus hat wollen/daer zu den Römern geschriben c.8. Denen / welche er zuvor vorgesehenhak/die hat er auch verordnet/daß sie gleichförmig seyn solten dem Eben«bild seines Sohns/ auff daß er derftlbige der Erflgebohrne seye VNker vilenMüdem/welche er aber verordnet hat /die hac er auch beruffm/ welcheer aber beruffen hat/die hat er auch gerechtfeniget; welche er gerechtfer.tiget / die hat er auch herrlich vnd groß gemacht. Wlewol aber dieSacken sich also halten / so sollen wir jedoch alle Müh anwenden/vnd nichts vnterlaffen/ auf daß nit jemands Vntergang vns zuge,schriben werden könne/nach den Worten deß Apostels 2. ad Timor.2. Dammb leid ich alles vmb der Außerwählten willen/auffraß auchsie die Seeligkeit erlangen in Christo IEfrr nric Himmelischer Herrlich,keitt Für