III.
Lehrmittel, Bücher, Methoden und Hefte.
A) Lehrmittel. Es liegt in der Natur des Gegenstandes,dafs diese Abteilungen von den verschiedensten Seiten reichbeschickt wurden, somit materiell derart überwiegen, dass maneine gewisse Ausdauer besitzen mufs, um den sich wieder-holenden analogen Eindrücken widerstehen zu können und ausder Unmasse von schon Dagewesenem das wirklich Neue undBrauchbare ausfindig zu machen, anderseits sich von dermarktschreierischen Reklame so mancher zweifelhaften Er-findung nicht umgarnen zu lassen.
Eine Spezialität der französischen pädagogischen Erfinderbilden die Rechenmaschinen, die an Zahl mit den Bankmodellenwetteifern. Da wir nicht geneigt sind, diesem für den an-schaulichen Massenunterricht gewifs nützlichen Lehrbehelf eineso übertriebene Wichtigkeit zuzuschreiben, gehen wir gleich-giltig an den neuen, neueren und neuesten Rechenmaschinenvorüber, die der Nachwelt in der Regel den Namen ihresErfinders übermitteln, so : tableau numArateur Thorax, cadernumerique Hamille, numerateur Chabenat , Boulier-compteur , le calculpar l’aspect, le, compteur optique , etc.*)
Von beachtenswerten Neuerungen seien angeführt: dieArbeitspulte von Feret (16, rue Etienne-Marcel), die unmöglichpraktischer erdacht werden können, die „ Supports pour eartesmurales, Systeme Perrot-Garnier“ d. h. Träger für Landkarten,welche aus zwei eisernen Stützen bestehen, auf welchen mittelstRollen und Faden 4—6 Karten gleichzeitig befestigt und be-quem auf- und abgerollt werden können. (Zu beziehen durchM. E. Bertaux, 25 rue Serpente ; Preis: 28 — 39 fr.). EineVorrichtung mit dem etwas langen Titel „Planche universelle
*) Die durch den Beumann’schen Apparat verwirklichte Ideefand sich auch in mehreren Variationen vor.