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Franz Kemeny.
(d dessin) pour tendre le papier sans volle ni punaises en uneminute, brevetee“ (Senee freres, 19 rue du Dragon) besteht ausmehreren ähnlichen quadratförmigen Leisten und dient zurraschen, reinen und leichten Befestigung der Zeichenblätter.Modelle stereometrischer Gebilde aus weifs an gestrichenem Zink-blech liefert die Gesellschaft „Vieille Montagne“ (19, rueRicher), welchen jedoch rein gearbeitete Imitationen aus ge-presstem Papier (auch für das Freihandzeichnen) vorzuziehensind. In ähnlicher Relief-Ausführung existieren auch zahlreicheLandkarten. „ Tableau ä volets‘• sind um eine vertikale Achsedrehbare Wandtafeln (richtiger Wendtafeln!) in Buchform,deren Anwendung durch die allzu grofse Beweglichkeit nach-teilig beeinflufst wird. Vidal-Labiache, Prof. a. d. Ecolenormale superieure, hatte mit seinen zweiseitigen geogr. Karten:stumm und normal, keinen schlechten Einfall. Eine solche doppelteKarte 1 m X 1 m 20 grofs kostet 6 fr. 50, die Vorrichtung zumAufhängen 2 fr. (A. Colin et Cie).
Begreiflicherweise fehlt es auch nicht an Gegenständen,die füglich hätten wegbleiben können, an „Universalapparaten“und pädagogischen Spielereien, die in der Art ihrer Benennungund Anpreisung den Wunsch nach grölserer Strenge und um-sichtigerer Auswahl seitens der Jury rechtfertigen. Dies hättezwar der den Laien imponierenden Quantität Eintrag gethan,doch die für den Fachmann allein mafsgebende Qualität gewifsnur gehoben. Ob die Graphologie, verschiedene Systeme vonUniversalsprachen, so die „ Langve universelle , .invenUe parJ. Fr. Svdre“ und dgl.- von rechtswegen hier am Platze sind,darüber wollen wir nicht rechten, dals aber die „ SUnarithmie-Richard ou l’art de calmler aussi vite que la pensie, apprise sansmaitre en quelques heures“ (!) und die „ Unißeation de l’enseignementdes elements de la geometrie, du dessin, de la musique et de lagymnastique (!) par Valphabet des formes, par E. Reiber, fondateurde ,V Art pour tous‘“ unter dem zulässigen Niveau sind, istdoch klar. Der „ Barometre des Ecoles“ von Hoel ist eine ein-fache und so primitive Kombination von neun elementarenphysikalischen Behelfen, dabei mit 27 fr. derart taxiert, dafsman sich in irgend eine spekulationslustige amerikanische Kolonieversetzt fühlt.
Die eigentliche gruppenweise Ausstellung der elementarenund mittleren Lehrmittel, die „ Exposition du syndicat du materield' enseignement“ befindet sich einem eigenen kleineren Gebäudemehr an der Peripherie des Ausstellungsrayons, in der Näheder Abteilung des Roten Kreuzes und knapp neben dem Ein-gang des Ecole Militaire, während das Pariser ,,Musee pedagogique“in der Rue Gay-Lussac auch die Ausrüstung der Mittelschulenberücksichtigt und monatlich eine gediegene Zeitschrift die