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Die Emancipation der Schüler, eine Forderung der Zeit : ein Wort an Eltern und Lehrer / von Jäger
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warten. Jetzt kommt vielleicht die Anerkennung, aber sie ist un-bedeutend, denn man kann den bisherigen Lokus nicht mit Einem^ale über den Hansen werfen, es ist immer schwierig einenProceß zu gewinnen, der in erster Instanz verloren ist. Ichfreche hier natürlich nicht von solchen, die große hervorragende^"lente haben, die bleiben nie verborgen, aber von dem Mittel-Ichlag der Menschenkinder, wozu oft eine ganze Promotion gehört,'^er ist es demjenigen, der vielleicht zu jung, in seinem Schulsacke'wch etwas verkürzt, in die Promotion eintrat, schwer dieses später^anzugleichen, weil ihn die frühere geringere Note verfolgt, und^ den Verhältnissen, wo man noch studirt und lernt, ist dieß un-recht. Dazu kommen noch manche andere Umstände, welche den'Mhaber eines besseren Lokus fördern. Er hat das erste Recht an^ Bücher der Bibliothek, kann sie von dein ersten AugenblickA da das gemeinsame Thema des Aufsatzes ausgegeben ist, nach^use benützen, während ein anderer sich oft glücklich schätzt, wenn^ ^n für seine Arbeit nöthiges Buch aus eine Nacht bekommenk»n. Dies bleibt nicht der einzige äußere Vortheil und der Auf-^ wird wirklich besser, da auch jener natürlich von seiner Seite'^ts.fehlen läßt.

Endlich kommt nach 4 bis 5 Jahren das Examen. Schon^ der Vertheilung der Fragen im mündlichen Examen ist zuÄschen, daß denen, welche examiniren das Resultat des ExamensAllgemeinen feststeht, indem die einen mit schwierigeren Fragen,ElM werden z. B. neuere Theologie nnd Philosophie gerechnet,schont werden, während diejenigen, denen man sie vorbehält,

auch eine bessere Note erwerben können, und die Lokation^scheidet wieder, am Ende auch objektiv richtig, weil der mit°cheu Schwierigkeiten kämpsende Eifer nicht aushielt, ungerechtEs aber immer, dem einen künstliche Schwierigkeiten zu be-sten.

So hat diese bis an das Ende der Tage fortgesetzte Loka-"w für den Theologen die Wirkung, daß ihm nicht wie denü Pfaden anderer Fakultäten wenigstens mit dem Betreten der(o schule eine neue Karriere eröffnet wird, wo noch nichts ver-^ aber alles noch gewonnen werden kann, was um so nn-