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Lesebuch für die Gemeinde- und Fortbildungsschulen des Kantons Aargau : 6.-8. Schuljahr: 6.-8. Klasse der Gemeindeschule und 1.-3. Klasse der Fortbildungsschule / im Auftr. des Erziehungsrates des Kantons Aargau unter Mitwirkung der kantonalen Lesebuchkommission verf. von Alfred Lüscher und Otto Ott
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wenn sie schmücke, daß Fleisch ufe Tisch chunnt. Der Chapeziner hetnit gwüßt, soll er lache-n-oder nit, wo die Iungmannschast vor em zuegstande-n-isch und jedes uf nes Bildli gwartet het, aber ungwäsche undvertschuppet, wie sie zumme Lag usg'schloffe wäre; der Chly het siniSundighösli no hinderst agha. 's isch aber nit lang Zyt gsi z'luege!Let d i e nes Paar Äugli gmacht, wie Pstugsredli, wo sie mit derSuppeschüßli zur Tür y cho isch! nes Lörli hat gfehlt, so wär sie eima Chopf gfloge.

Im Lerr Pater het's aber weh to, er die Frau so uf's Ischgführt het, und wom-er syni Bildli und Bättli uspackt gha het, seit erzue ne, so, sie fette jeh e chlei voruse, goh schneeballe, und drno isch erhinder die Suppe häre. Für die Frau, wo, rot wieme Dachziegel, öppisim Fadechörbli gnoschet het, e chlei ufz'richte, het er agfange rüehme,wie das so gueti Suppe syg, und die Ärbs syge so lind, settigi heb erömmel au no nie gha. O, wie die Wort is Iörglihanse Frau e sowohl to hei; das hät sie nit gäh für ne Pastete, und bi jedem Wort,wo rüehmt, het sie der Chopf e chlei höcher ufgha, wiemes halbdürrsChabishäutli bi mene warme Rägeli. And zum zweute mol het s'emdörfe-n useschöpfe mit em Suppelöffel. Wie so uslössiet und drzuebeichtet, stoht sys Mulwärch ufemol still, wie-ne Müli, wenn e Steiderzwüsche chunnt. chüstet parmol und schielet gäg der Frau yne,und drno nimmt er gschwind e Chnopf zum Mul us, bsinnt sy, was ermit well afo und tuet en z'leht i Chuttesack.

Aber jeh isch's us gsi mit em Rüehme, und wo der Löffel näbeTäller leit, het sie der Chopf wieder lo hange, as mes nit hät selle gseh,wie rot sie wird! nochegstuunet het sie, was ächt jeh chönnt däm mitder Suppe zwüsche d' Zähn cho sy, äb ächt ne Muschgetnuß oder neSpicker vo de Chlyne. Aber der Pater het notisnoh agfange: Esgäb viel Arbet, wenn me so Chind heb. And sövli Land und Geißeund Säu, macht sie und het afo süfzge, wie wenn's afoht tropfe voremRäge. And ufemol ischs losgange, a nes jäble: sie syg doch der ärmstungfeligst Mönsch uf der Welt, ebe as sie so ne Süffel vomme Maheb müeße übercho, wo nüt as numme i de Wirtshüsere-n-ummeghei bisi alli Nacht, und sie müeß alls einzig schindle und räble. O jöre Gottes,lieber wett i go diene, so imene Züg inne! und het wieder e PlatschAugewasser loh fahre. And wenn er no heichöm, so lueg er dry, wiene Tüfel und mög eim nit aluege, ändert gfallenem schynts besser, undchum heb er der Löffel abgschläcket, so chehr er im Lus der Rüggeund chöm nit hei bis am hunderti umme!

And früecher, wo sie no ledig gsi syg, do heb sie e kei Sündig gfählti der Chile; aber jeh chöm sie 's ganz Iohr nüm us de Wärchtigchleid rre;aber weiß Gott, sie Wells de nit verantworte, der Ma syg schuld,