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Lesebuch für die Gemeinde- und Fortbildungsschulen des Kantons Aargau : 6.-8. Schuljahr: 6.-8. Klasse der Gemeindeschule und 1.-3. Klasse der Fortbildungsschule / im Auftr. des Erziehungsrates des Kantons Aargau unter Mitwirkung der kantonalen Lesebuchkommission verf. von Alfred Lüscher und Otto Ott
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grad cho i d' Pfanne yne gränne, wenn me will z'Mittag choche! Gleitigmit der Wüschete rinderen Ofe-n-undere; stell d'Schueh dervor l 3o, dasgoht z'langsam! Do yne göht er mer allisame, is Chämmerli, und asmer e keis keis Müxli macht, me dürft ech jo keim Mönsche zeige, däwäggseht der dry, wie d' Asryßer! Tue zue! Herein! E Gott grüßech, Herr Pater! Globt s' Jesis Kristm' Ebigkeit Am! dasch jetzt aurächt, der chömet; i ha ersch hüt de Morge g'seit, ob der is ächtVergüsse hebet. Setzet ech au!

And wo der Pater wot absitze, gseht er, der Stuehl voll Staubisch, und wott en gschwind abwüsche mit em Naselumpe. Verzieht, HerrPater sie het dänkt, en Asred syg e Batze wärt I bi halt hütno nie derzue cho, für ufz'rume, und wenn me so eleini isch und allsfürt und me-n-all Händ voll z'tue het, so cha me nit e so eigelig sy.So, so? macht der Chuttemah, einzig sit er, schad, hät do öppis aBildline gha für die Chlyne! und duet e Blick nom offne Ch leid erch aste,wo ne Bäsestiel drzue useluegt. Sie het ne halt i der Hast inne dörtinne welle verstecke. Ietz isch's i der Frau aber nümme rächt, und siehät sy möge-n i Ärdbode-n-yne verschlüfe, wo so im Bart g'chratzethet, mes nit hät feite gwahre, wiem-er 's Lache verbyßt. And nummefür em us de-n-Auge z'cho, het sie gfrogt, äb der Herr Pater öppe neTäller Suppe mög, sie heb früsches Ärbsmues überto. het wohlg'wüßt, me seiti, er wär z' vürnähm für so bi gmeine Lütte-n-öppisa'zrüehre und het nit dürfe nei säge. And dieß het scho d' Türfalle-n-ider Hand gha und isch i d' Chuchi use trampet. Sider het der Chape--ziner die Helge-n-a der Wand obe welle betrachte, aber dure färndrigStaub dur het me nit chönne gseh, weles der Heiland oder d' Muetter-gottes syg. Wiem-er drno so i dene Stubeneggemmmme luegt und dieBlusli und Fürtechli zellt, wo am Bodemmmmeligge, und wärweißt,wo ächt Finke sy Gspahne heb dört uf der Gummode, so ghört erso öppis gigele vom Chämmerli här, und dört zwüsche der Türe gsehter ne Nasespitz süregüggele. Wie sy Chuttema dergägem-yne chehrt,hesch mer e niene gseh! fahrt Nasespitz wieder zrugg is Chämmerliyne. Chuttema merkt aber der Pfäffer und macht es fründligsGsicht und rüeft is Stübli yne: Chumm du numme, Chlyne! And imHandchehrum isch chly Chnopf vor em zue gstande und het en agluegt:

Chapizinner, hesch mer e keis Bildli?, wie isch's? Chaschau bätte? Der Chli bsinnt sy nit lang, het d' Händ hindere Rüggeund stoht e chlei breit, wie ne Prokrater, und soht Eis a chuderwälsche.And wil sys: Bäte unsche, tätu bisch, abechrosplet, foht's wieder achüschele und gigele im Chämmerli und lache. And wo der Chuttemahsy Chapuze a soht chehre und die Bildli füresuecht, hei sy die dörtnümme chönne überha, und eis nom ander isch zueche diche, wie d' Chahe,