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Lehr- und Lesebuch für die Volksschule : 7. bis 9. Schuljahr (12. bis 15. Altersjahr) / von Ed. Schönenberger und B. Fritschi / Deutsche Sprache
Entstehung
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31
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Nun war der Fund ihm viel zu klein,

Hätte müssen Ivron und Zepter sein;

Aber wie sollt er seinen KückenAach einem alten Hufeisen bücken?

Er also sich zur Seite kehrtUnd tut, als lüitt ers nicht gehört.

Der Herr nach seiner Langmut d'raufHebt selber das Hufeisen aufUnd tut auch weiter nicht dergleichen.

Als sie nun bald die Stadt erreichen,

Geht er vor eines Schmiedes Tür,

Nimmt von dem Manne drei Pfennig dafür.Und als sie über den Markt nun gehen,Sieht er daselbst schöne Kirschen stehen,Kauft ihrer so wenig oder so viel,

Als man für einen Dreier geben will,

Die er dann nach seiner ArtRuhig im Ärmel aufbewahrt.

Nun gings zum andern Tor hinaus,Durch Wies und Felder ohne Haus,

Auch war der Weg von Räumen bloss;

Die Sonne schien, die Ilitz war gross,

So dass man viel an solcher Statt

Für einen Trunk Wasser gegeben lnitt!Der Herr geht immer voraus vor allen,Lässt unversehens eine Kirsche fallen.

Sankt Peter war gleich dahinter her,

Als wenn es ein goldner Apfel wär;

Das Reerlein schmeckte seinem Gaum.

Der Herr, nach einem kleinen Kaum,

Ein ander Kirschlein zur Erde schickt,Wornach Sankt Peter schnell sich bückt.

So lässt der Herr ihn seinen KückenGar viel mal nach den Kirschen bücken.Das dauert eine ganze Zeit.

Dann sprach der Herr mit Heiterkeit: