Schweifen die Pfeifen und greifenAns Herz
Mit Freud’ und mit Schmerz.
Die Tochter:
Ich habe meinen Freund verloren,
Und meinen Yater schoss man tot;
Mein Sang ergötzet eure Ohren,
Und schweigend wein’ ich auf mein Brot.
Es brauset und sausetDas Tambourin,
Es prasseln und rasselnDie Schellen d’rin;
Die Becken hell flimmernTon tönenden Schimmern;
Um Kling und um Klang,
Um Sing und um SangSchweifen die Pfeifen und greifenAns Herz
Mit Freud’ und mit Schmerz.
Die Mutter:
Ist’s Nacht? Ist's Tag? Ich kann’s nicht sagenAm Stabe führet mich mein Kind;
Die hellen Becken muss ich schlagen,
Und ward vom vielen Weinen blind.
Es brauset und sausetDas Tambourin,
Es prasseln und rasselnDie Schellen d’ rin;
Die Becken hell flimmernTon tönenden Schimmern;
Um Kling und um Klang,
Um Sing und um SangSchweifen die Pfeifen und greifenAns Herz
Mit Freud’ und mit Schmerz.