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Lehr- und Lesebuch für die Volksschule : 7. bis 9. Schuljahr (12. bis 15. Altersjahr) / von Ed. Schönenberger und B. Fritschi / Deutsche Sprache
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Rüstet ich die Jünglinge:

Zieht! verdienet euern Vater!

Streitet unerkannt, und werdet,

"Werdet eures Vaters weit!

Und ich seh', sie tragen Kränze,

Ehrenkränze dir zum Ruhm,

Die du unerkannt den SöhnenVicht als Söhnen zuerkannt.

Vater, nimm jetzt deine Kinder,

Feldherr, sieh hier deine Söhne,

Und dein Weib, Eugenia! *

J. G. Ile r d er.

51. Das Lied vom braven Hann.

Hoch klingt das Lied vom braven Mann,

Wie Orgelton und Glockenklang.

V er hohen Muts sich rühmen kann,

Den lohnt nicht Gold, den lohnt Gesang.

Gottlob! dass ich singen und preisen kann,

Zu singen und preisen den braven Mann.

Her Tauwind kam vom Mittagsmeer,

Und schnob durch Welschland trüb und feucht.

Die Wolken flogen vor ihm her,

Wie wenn der Wolf die Herde scheucht;

Er fegte die Felder, zerbrach den Forst,

Auf Seen und Strömen das Grundeis borst.

Am Hochgebirge schmolz der Schnee,

Der Sturz von tausend Wassern scholl,

Das Wiesental begrub ein See;

Des Landes Heerstrom wuchs und schwoll,

Hoch rollten die Wogen entlang ihr Gleis,

Und rollten gewaltige Felsen Eis.

Auf Pfeilern und auf Rogen schwer,

Aus Quaderstein von unten auf,

Lag eine Brücke driiber her,

Und mitten stand ein Häuschen drauf.