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Und stammen sie gleich nicht von aussen her,
Euer Inn’res gibt davon Kunde.
Dem Menschen ist nimmer sein Wert geraubt,
So lang er noch an die drei Worte glaubt.
Fr. Schiller.
36. Ein schneller Reiter.
Der schnellste Reiter ist der Tod:
Er überreitet das Morgenrot,
Des Wetters rasches Blitzen;
Sein Ross ist fahl und ungeschirrt,
Die Senne schwirrt, der Pfeil erklirrtUnd muss im Herzen sitzen.
Durch Stadt und Dorf, über Berg und Tal,Im Morgenrot, im AbendstrahlGeht’s fort in wildem Jagen,
Und wo er floh mit Ungestüm,
Da schallen die Glocken hinter ihm,
Und Grabeslieder klagen.
Er tritt herein in den Prunkpalast;
Da wird so blass der stolze GastUnd lässt von Wein und Buhle;
Er tritt zum lustigen Hochzeitsschmaus,
Ein Windstoss löscht die Kerzen aus,
Bleich lehnt die Braut im Stuhle.
Dem Schöffen blickt er ins Gesicht,
Der just das weisse Stählein bricht;
Da sinkt’s ihm aus den Händen;
Ein Mägdlein Mündet Blüt’ und Klee,
Er tritt heran; ihr wird so weh —
Wer mag den Strauss vollenden?
D’rum sei nicht stolz, o Menschenkind!
Du hist dem Tod wie Spreu im Wind,
Und magst du Kronen tragen.
Der Sand verrinnt, die Stunde schlägt,