Ach, vielleicht, indem wir hoffen,
Hat uns Unheil schon getroffen.
Dem dunkeln Schoss der heil’gen ErdeVertrauen wir der Hände Tat,
Vertraut der Sämann seine SaatUnd hofft, dass sie entkeimen werdeZum Segen nach des Himmels Rat.Noch köstlicheren Samen bergenWir trauernd in der Erde SchossUnd hoffen, dass es aus den SärgenErblühen soll zu schönerm Los.
Von dem Dome,
Schwer und bang,
Tönt die GlockeGrabgesang.
Ernst begleiten ihre TrauerschlägeEinen Wand’rer auf dem letzten Wege.
Ach! die Gattin ist’s, die teure,
Ach! es ist die treue Mutter,
Die der schwarze Fürst der SchattenWegführt aus dem Arm des Gatten,
Aus der zarten Kinderschar,
Die sie blühend ihm gebar,
Die sie an der treuen BrustWachsen sah mit Mutterlust —
Ach, des Hauses zarte BandeSind gelöst auf immerdar;
Denn sie wohnt im Schattenlande,
Die des Hauses Mutter war;
Denn es fehlt ihr treues Walten,
Ihre Sorge wacht nicht mehr;
An verwaister Stätte schaltenWird die Fremde, liebeleer.
Bis die Glocke sich verkühlet,
Lasst die strenge Arbeit ruli’n.