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gemeinsame Speisesaal an. Säulen trugen die gewölbteDecke des luftigen Saales. Den Wänden entlang reihte sichein Tisch an den andern. In der Mitte des Saales standdas Lesepult, an dem ein guter Vorleser während des Essensaus einen: geistlichen Buche vorlas. Ein Kleiderzimmerdiente zur Aufbewahrung der Kleidungsstücke. Es lag überdem Speisesaal. In einem besondern Flügel waren die aus-gedehnte Kellerei und die Vorratskammern der Lebensrnittel.Alle die genannten Gebäude schloffen mit der Kirche einenviereckigen Hof ein. 'Sie durften nur von den Mönchen be-treten werden.
4. Eine Reihe weiterer Gebäude stand in einem großenViereck rings um die Kirche und die andern Gebäulichkeitenherum. Da fand sich. zunächst die Wohnung des Abtes.In der äußern Schule waren die Söhne der Vornehmenaus den benachbarten Gegenden, die nicht ins Kloster tretenwollten. Ein anderes Gebäude diente zur Ausnahme ange-sehener Gäste mit einer Reihe von Zimmern für die Diener-schaft, auch guteingerichtete Stallungen fehlten nicht. ArineReisende und Pilger fanden in einem einfachen Gasthausefreundliche Herberge.
5. Daneben wohnte der Arzt in einem eigenen Hausemit besteingerichteter Apotheke. Vor der Wohnung desArztes lag ein Garten, der mit den verschiedensten Arznei-kräutern und heilbringenden Wurzeln bepflanzt war. Eineigentliches Spital mit eigener Küche und Badeeinrichtungwar für die Kranken eingerichtet. Daneben stand ein Haus,das einzig der Vornahme ärztlicher Operationen diente. AusSpital war eine kleinere Kirche angebaut, die mit derinnern Schule für Klostergeistliche in Verbindung stand.Neben derselben lag ein Fried Hof. An diesen schloß sichder große K l o st e r g a r t e n mit mehreren Abteilungen. Bein:Baumgarten war ein großer Raun: für allerhand Tiere, zahmeund wilde. In: Hühnerhos spazierten Scharen von Hähnenund Hühnern und im nahen Teiche schwammen zahlreiche