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Lesebuch für die Primarschulen des Kantons Appenzell Innerrhoden : viertes Schuljahr
Entstehung
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Naturkunde.

142. Gottes Lob.

1 . U)as rauschen cioch die Bäume im Waide alle so?

Sie loben Gott, den Berren; drum rauschen sie so frob.

2. was blichen doch die Blumen so lieblich in dem Cal ?

Sie danken ihrem Schöpfer; drum blüb'n sie allzumal.

3. was springen doch die Bächlein so lustig Wer vorbei?

Sie preisen Gott im Bimmel; drum springen sie so frei.

4. was singen doch die üöglein so fröhlich in dem Wald?

Sie rühmen Gott, den Berren; drum singen sie, dass es schallt.

5. Und wenn die Bäum und Blumen, die Bäch' und UögeleinDen lieben Gott so preisen, wie sollt ich stille sein!

6. Nein, Berr, ich will dich loben mit frohem Sang und Klang,will singen dir und danken voll Freud mein Leben lang.

Cbr. Dieffenbad).

143. Dos Vergißmeinnicht.

1. wie und wo es blüht.

Ein gar herziges Blümchen ist das Vergißmeinnicht. Esist der Liebling der Kinder. Warum wohl? Ich glaube, weiles so blau ist wie der Himmel. Wie schön ist ein Vergiß-meinnicht-Kränzchen! Lieben Toten setzt nran solche Kränzleinaus das Grab. Das ist gar lieblich und sinnig. Das Ver-gißmeinnicht wächst aus feuchten Wiesen, oft auch am Randedes murmelnden Wiesenbächleins. Fast keine Blume blühtso lange und so reich wie es. Wochenlang hält sich ein Strauß,wenn er ins Wasser oder in nassen Sand gesetzt wurde. Blüteum Blüte entwickelt sich. Das Blühen will nicht enden. Ja