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die Mörderin die sichere Beute auf den Boden undfuhr öfters mit dem Kopfe auf derselben umher, ge-rade wie es eine Spinne mit der gefangene Fliegemacht, wenn sie dieselbe mit ihren Fäden umschlingt.Sie bedeckte den Vogel mit einem weisslichenSchleime, wie dies alle Schlangen machen, damiterstens die Beute, die sie nicht zerreissen können,leichter in ihren Schlund liinabrutsche, und dannauch, damit dieser sehr ätzende Schleim die Ver-dauung erleichtere.
Nachdem so das leckere Mahl zugerichtet war,begann sie, es zu verzehren. Sie legte sich derLänge nach auf die Erde, mit dem Maule geradevor den Vogel, nahm den Kopf desselben in ihrenRachen und würgte ihn langsam hinein. Dick schwollihr Unterleib dabei auf, und man sah es deutlich, wieder Vogel allmälig hineinrutschte. Dann schlich sielangsam davon. — Ich werde dieses Trauerspiel nievergessen: — aber ich wünschte doch, ich hätteden armen Finken gerettet. Mücke.
35. Der Jäger Abschied.
1. Wer hat dich, du schöner Wald,aufgebaut so hoch da droben?
Wohl den Meister will ich loben,
so lang noch mein Stimm’ erschallt!
Lebe wohl, lebe wohl,du schöner Wald!
2. Tief die Welt verworren schallt,oben einsam Rehe grasen,
und wir ziehen fort und blasen,dass es tausendfach verhallt!
Lebe wohl, lebe wohl,du schöner Wald!