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Fünftes Schulbuch für die Primarschulen des Kantons Schwyz / im Auftr. des Erziehungsrates redigiert
Entstehung
Seite
87
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1. Aer Mensch.

Der Mensch ist das vorzüglichste Geschöpf Gvttes auf Erden.Die großen Vorzüge seines Körpers fallen sichtbar in die Angen.Der Mensch hat eine aufrechte Stellung. Sein Auge ist gen Himmelgerichtet. Das Tier hingegen geht gebückt und hangt den Kopf zurErde. Das menschliche Angesicht ist lieblich und erhaben. Es offen-bart die Gesinnung des Menschen: Ernst, Nachdenken, Freundlich-keit, Güte, Wohlwollen. Wie hold ist doch das Angesicht einesunschuldigen Kindes! Wie schon weiß ist es, und welches schöneRot ziert die Wangen! Wie ringeln die reichlichen Haare des Hauptessich in goldene und bräunliche Locken! Das Gesicht der Tiere, wennman es so nennen darf, ist rauh und mit Haaren, Federn oderSchuppen bedeckt. Die Gliedmaßen des Menschen sind alle zierlichund künstlich. Und auf wie tausendfache Weise kann er sie gebrauchen!Welche feinen und netten Arbeiten kann er mit seinen so kunst-voll gebauten Händen verrichten! Des Tieres Hauptbeschäftigungist Ziehen und Tragen. Der Mensch kann unter allen Himmels-strichen leben, nicht so das Tier. Er hat die Fähigkeit der Sprache.