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Fünftes Schulbuch für die Primarschulen des Kantons Schwyz / im Auftr. des Erziehungsrates redigiert
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gesund und nach der Höhe über Meer, nach der Lage, nach denWinden u. s. ro. verschieden.

Das Pflanzenreich liefert als Huupterzeugnis den Gras-wuchs. Getreide wird namentlich im Mittclland gebaut,aber lange nicht für den Bedarf. Wichtig ist der Obstbau;die Weinrebe wird vvrzüglich in Waadt, WalliS. Rcucnburg,Schaffhaufcn, Zürich, auch in mildern Gegenden von St. Gallen,Granbnnden, Aargau, Thnrgau und Tessin gepflegt. In einigenThalern der südlichen Schweiz gedeihen sogar Südfrüchte. Da-neben hat es in der Schweiz wieder saftige Alpenweide» undprächtige Wälder.

1>) Das Tierreich. Ein Hanptrcichtnm unseres Landes ist dasRindvieh. Das meiste und schönste Vieh ist in den Berg-gegenden, wo es grasrciche Wiesen, Weiden und Alpen hat.

Es gibt aber auch Schafe und Ziegen, Schweine und Pferde.Ebenso werden die Bienen und Seidenraupen sorgfältiggepflegt.

Auf den Bergen und in Wäldern haust das Wild.

Zum Hochwild gehören: Gemsen und Murmeltiere; zum gewöhnlichenWild: Füchse und Hasen, Marder und Iltis, Fischotter und Eichhörnchen.

Dazu gibt es in der Schweiz viele Arten Böget und Fische.

Die grössten Bügel sind die Lämmergeier und Steinadler,e) Das Mineralreich. Der Bergbau ist in der Schweiz unbedeutend.Die nutzbaren Metalle und die Steinkohle müssen meistens vomAusland bezogen werden.

Bausteine (Sand-, Kalk-, Granitsteinc) werden an vielenOrten gebrochen. Andere einheimische Mineralien sind: Schiefer,Eisen, Gips und Marmor, Torf und Salz.

Sehr grast ist die Zahl der Mineralquellen und Bader. Die berühmteste»davon sind -laden im Aargau, Ragaz im .Ut. St. Gallen, St. Moritz undTarasp in Granbnnden, Stachclberg in GlarnS, Lenk in, Wallis. Eineeigene Art von Bädern sind die Soolbäder. Das Wasser zu denselbenliefern die Salzquellen (Saline»), aus welchen man auch das Salz gewinnt.Solche gibt es in Schweizerhall (Bnselland), Rheinselden (Aargan) und zuBer (Beh), Waadt.

Die Schweiz bezieht vom Anolande sehr viel Getreide, Schlachtvieh,geistige Getränke, Uassce, Zucker, Tabak, Tuch, Eisen, stein,.stöhle, rohe Baumwolle u. s. >v.

Die wichtigsten Ausfuhrartikel sind: Nutzvieh, -StnH, kondensierte (ein-gesottene) Milch, Uhren, Bnnmwollen- und Seidemvare», Maschinen u. a. in.Die gesamte Einsnhr wird aus 850, die Ausfuhr auf 050 Millionen Frankenim Jahre berechnet.