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7. Verkehrswege:
1. Bergpässe: der Kreuzlipaß führt vom Maderanerthal insTavetsch, der Kinzigpaß vom Schächcnthal ins Muvta-thal, der Sustenpaß vvm Mahenthal ins Gadmcuthal, derSu reuen paß von Attinghauscn nach Engelberg.
2. Bergstraßen: die Gotthardstraf;e führt von Amsteg insTessin und nach Italien, die Furkastraßcvon Andermatt insWallis, die Obcralpstraße von Andermatt nach Disentis,
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die Klausenstraße vom Schlichen- ins Linththal, die Aren-straße von Flüeleu nach Brunnen.
3. Eisenbahnen: die Gott hardb ahn.
Auf Urncraebiet üeflt bte HÜnie Sisikvn-Eöfcheiieu.
8. Vevökkernng: Der Kt. Uri hat 17 000 Einwohner, deutscherSprache, katholischer Religion. Die llrncr beschäftigen sichhauptsächlich mit Viehzucht und Alpcnwirtschaft, mit Handel undVerkehr. — Die Bewohner haben oft schwer zu leiden durchden Föhn, durch Lawinen und Wasserverhecrungcn. Auch dasSammeln des Wildhcues, das Schlagen und Flößen des Holzeshat schon viele Menschenleben gekostet.
>*. Ärtsbeschreiliung:
l. Im Boden liegt Altdorf, der Hauptvrt des Kantons. ImJahre 1790 wurde der Flecken bei heftigem Föhnsturm durch