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5. Gewässer:
1. fliehende: der Rhein mit der Thür, Töß und Glatt, dieLimmat mit der Sihl, die Reuß.
2. stehende: der Psäfsikcr-, Greifen- und Türlersee, einTeil des Zürichsees.
6. Ahäter und ^andsihafteu: Die Thaler des Rheins, der Thür,Töß, Glatt, Limmat und der Sihl oder allgemeiner: das Lim-matthal, das Sccthal, das Knonaueramt, das Ober-land, das Unterland, das Weinland und das Rafzerfeld.
7 . Verkehrswege:
1. Bergstraßen: von Zürich über den Albis nach Zug; vonBanma über die Hulftegg nach Mosnang (St. Gallen).
2. Eisenbahnen: die Nordostbahn, die Vereinigten Schwei-zerbahnen, die Tößthalbahn, die Südostbahn, dieGotthardbahn (Linie: Thalweil-Sihlbrücke-Zug-Goldau),die Sihlthalbahn (Wiedikon-Sihlwald mit dem Albis-tnnnel, dem zweitlängsten der Schweiz, 3358 m), die Ütli-bergbahn.
8. WcvökKerung: Dcr Kt. Zürich zählt 337000 Einwohner, deut-scher Sprache, größtenteils refvrnnerter Religion (mit Aus-nahme von 40000 Katholiken). — Sie beschäftigen sich mit Vieh-zucht und Landwirtschaft, Getreide-, Obst- und Weinbau, mit Handelund Industrie (Baumwollenspinnerei, Seidenweberei, Maschincn-fabrikation, Glocken- und Schriftgießerei).
Ortsbeschreibung:
1. Im Limmatthal breitet sich zwischen dem Ütli- unb Zürichbergdie Stadt Zürich aus. Sie wird von der Limmat, welchehier den See verläßt, in zwei Teile geschieden, in die sogen,große Stadt auf dem rechten und in die kleine Stadt aufdem linken Ufer.
In der großen Stadt sind bemerkenswert: das doppel-türmige Großmünster, die alte Wasserkirche mit der reichhaltigenStadtbiblivthek, die neue katholische Liebfrauenkirche und daseidgenössische Polytechnikum.
In der kleinen Stadt zeichnen sich aus: das Frau-münster mit dem Grabmal Hans Waldmanns, die Peters-kirche, der großartige Bahnhof, das schweizerische Landes-museum und die Post.
2. Im Seethal reiht sich zu beiden Seiten Ortschaft an Ort-schaft. Am rechten Ufer liegen: Stäfa, Männedorf,