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Fünftes Schulbuch für die Primarschulen des Kantons Schwyz / im Auftr. des Erziehungsrates redigiert
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des Kantons. Außer Biet sind zu nennen die StädtchenNidau und Crlach mit alten Schlössern. Jenes war derVersammlungsort des feindlichen Adels vor der Schlacht beiLaupen, dieses der Stammsitz der edlen Familie Erlach.

0. Zum Jura gehören: Im St. Jmmerthal St. Immer undCourtelary (Curtlari), die Hauptsitzc der Uhrenmacherei, imBirsthal Münster und Delsberg, im Elsgan Pruntrnt.Pruntrut war von 15291782 der Sitz des Bischofs von Basel.

II. Die fünf neuern Aantone.

Zu den acht alten Orte» kamen nach dem Bnrgnnderkriege noch Frci-burg und Solothnrn ; nach dem Schwabenkriege Basel n»d Schaffhausen undetwas später Appenzell. Somit bestand die Eidgenossenschaft aus den dreizehnalten Orten. Diese dreizehnörtige Eidgenossenschaft dauerte bis zur französi-schen Revolution.

9. Der Rantvn Freiburg.

Freibnrg im Üchtland (ödes Land) wurde 1178 von HerzogBerchtotd IV. von Zühringen gegründet als eineBurg derFreien" gegen den umliegenden Adel. Freibnrg wurde iniJahre 1481 in den Bund der Eidgenossen ausgenommen.

1. Lage: Der Kt. Freibnrg liegt in der Westschweiz,im Gebiete der Voralpen und des Mittellandes.

2. Grenze»»: Der Kt. Freiburg grenzt im O. an Bern, im S.an den Kt. Waadt, im W. an Wandt und Neucnburg, imN. an Bern.

3. Größe: Der Kt. Freiburg hat einen Flächeninhalt von 1700 km 2 .

4. Werge : Der Molcson und die Deut dc Brenlcire (Dang Brnnglähr).

5. Gewässer:

1. fliehende: die Saane mit der Sense von rechts, derGlane (Glans von links, die Broye (Broa), der Vivis-bach oder die Veveyse (Wöweys).

2. stehende: der Schwarzsee, Teile des Neuenburger- unddes Murtensees.

6. Föäl'er und Landschaften: Das Saanenthal (das Greyerzer-und Üchtland) mit dem Jaunthal, das Veveyse-, das Glanc-und das Broyethal, die Gegenden am Neuenburger-, amMurtcnsec und an der Sense.