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Wühlt mir das Herz ! Und o’, wie die Katz auf dem Tritte desTisches
Schnurrt und ihr Pfötchen leckt und Bart und Nacken sich putzet!Das bedeutet ja Fremde nach aller Vernünftigen Urteil!
Sprach’s und setzte die Tassen mit zitternder Hand in Ordnung,Füllte die Zuckerdos’ und scheuchte die sumsenden Fliegen,
Die ihr Mann mit der Klappe verschont zur Wintergesellschaft;Nahm zwo irdene Pfeifen, mit grünen Posen gezieret,
Von dem Gesims und legte Tobak auf den zinnenen Teller.
Jetzo ging sie und rief mit leiser, heiserer StimmeAus der Gesindestube Marie vorn rummelnden Spulrad,
Wo sie gehaspeltes Garn von der Wind' abspulte zum Weben:Scharre mir Kohlen, Marie, aus dem tiefen Ofen und legeKien und Torf hinein und dürres, buchenes Stammholz.
Aber sacht, dass der Vater vorn Mittagsschlafe nicht aufwacht!Sinkt das Feuer zur Glut, dann schiebe den knorrigen Klotz nach,Denn der alte Vater, das wissen wir, klaget beständigÜber Frost und suchet die Sonne sogar in der Ernte.
Auch die Kinderchen hätten ein warmes Stübchen wohl nötig.
Also sprach sie, da scharrte Marie aus .dem Ofen die Kohlen,Legte Feuerung hinein und weckte die Glut mit dem Blasbalg,Hustend, und schimpfte den Rauch, und wischte die tränendenAugen.
Aber Mütterchen brannte an dem Feuerherd in der PfanneÜber der Glut den Kaffee und rührt ihn mit hölzernem Löffel;Knatternd schwitzten die Bohnen und bräunten .sich, während einwürzig
Duftender Qualm aufstieg, die Küch’ und die Diele durchräuchernd.Und sie langte die Mühle herab vorn Gesims des Schornsteins,Schüttete Bohnen darauf und nahm sie zwischen die Kniee,
Hielt mit der Linken den Rumpf, und drehte den Knopf mit der Rechten;Sammelt’ auch oft haushälterisch die hüpfenden Bohnen vorn Schosse,Goss dann auf graues Papier den grobgemahlenen Kaffee.
Aber nun hielt sie mitten im Lauf die rasselnde MühT an,Wandte sich gegen Marie , die den Ofen schloss, und gebot ihr:Eile, Marie, und sperre den wachsamen Hund in das Backhaus,Dass, wenn der Schlitten kommt, sein Gebell den Vater nicht wecke.Aber versäumt auch Thoms, vor dunkler Nacht von dem FischerUnsere Karpfen zu holen? Aus Vorsicht bring’ ihm den Beutel.Wenn er auch etwas Holz, die Gans am Spiesse zu braten,Splitterte ! Bring’ ihm das Beil und bedeut’ ihn. Dann im vorbeigeh’nSteig’ auf den Taubenschlag und sieh’, ob der Schlitten nicht an-kömmt.
Also sprach sie, da eilte die fleissige Magd aus der Küche,Nehmend von russichter Wand das Beil und den maschigen Beutel,