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Lockte den treuen Monarch mit Geburtstagsbrocken zum Backhaus,Krampte die Türe zu und liess ihn kratzen und winseln,
Lief durch den Schnee zur Scheune, wo Thoms mit gewaltiger Arbeit,Häckerling schnitt, denn ihn fror ! undbedeut’t ihn; eilte dann weiter,.Stieg auf den Taubenschlag und pustete, rieb sich die Hände,Steckt’ sie unter die Schürz’ und schlug sie über die Schultern.Jetzo sah sie im Nebel des fliegenden Schnee’s, wie der SchlittenDicht vor dem Dorfe den Berg herklingelte, stieg von der LeiterEilend herab und brachte der alten Mutter die Botschaft.
Hastig enteilte die Mutter mit bebenden Knie’n, ihr Herz schlug-Ängstlich, ihr Odem war kurz, und im Laufen entflog ihr Pantoffel.Jene ging zur Pfort’ und öffnete. Näher und näherKam das Gekling’ und das Klatschen der Peitsch’ und der Pferde-Getrampel;
Und nun lenkte der Schlitten herein durch die Pforte des Hofes,Hielt an der Tür’ und es schnoben beschneit und dampfend diePferde.
Mütterchen eilte hinzu: Willkommen! rief sie, willkommen!
Küsst und umarmt den lieben Sohn, der zuerst aus dem SchlittenSprang, und half der Tochter aus dem zottigen Fussack,
Löst’ ihr die sammt’ne Kapuz’ und küsst sie; Tränen der FreudeRannen von ihrem Gesicht auf die schönen Wangen der Tochter.Aber, wo bleibt mein Vater? Er ist doch gesund am Geburtstag?Fragte der Sohn. Schnell tuschte mit winkenden Händen die Mutter:Still, er schläft! Nun lasst die beschneiten Mäntel euch abzieh’n,,Und dann weck’ ihn mit Küssen, du liebe, trauteste Tochter!Armes Kind, das Gesicht ist dir ganz rot von dem Ostwind!
Aber die Stube ist warm und gleich soll der Kaffee bereit sein.
Also sprach sie, und hängt an gedrechselte Knöpfe die Mantel,,Öffnet leise die Klink’ und lässt die Kinder hinein.
Aber die junge Frau mit schönem, lächelndem AntlitzHüpfte hinzu und küsste des Greisen Wange; verwundertSah er empor und hing in seiner Kinder Umarmung.
Yoss..
23. Das Habermus.
s’Habermues wär fertig! se chömmet, ihr Chinder, und esset EBetet: Aller Augen — und gent mer ordeli Achtig,
Ass nit eim am ruessige Tüpfi ’s Ermeli schwarz wird.
Esset denn, und segnichs Gott und wachset und trüejet.D’Haberchörnli het der Ätti zwische de FüreGsäit mit flissiger Hand und, abeg’egget im Friieijohr.
Ass es gwachsen iscli und zitig werde, für sei chaEuen Ätti nüt, sei tuet der Vater im Himmel.