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„Ab!“ — Oft gab es ein Lumpenfncler. Der Schlittenfiel auf die Seite. Die Kinder purzelten in denSchnee; dann sahen sie aus wie Schneemänner. Einpaar Buben sausten auf ihren Schlittschuhen dieSchlittenbahn hinab. Wenn sie über einen Steinfuhren, gab es immer einen Funken. Manche Kin-der sahen dem fröhlichen Treiben nur zu. Siehatten keine Schlitten und keine Schlittscludie. IhreNaschen waren rot. Die Hände hatten sie unterder Schürze oder in den Llosenta sehen versteckt.„Komm, kannst mit mir fahren!“ rief Anneli desSchneiders Vreni zu, dem das blonde Zöpfchen ganzgerade hinten zum Halstuch hinausstand. Vrenifragte: „Kannst du gut lenken?“ „Ja, ja, ich habenoch nie ausgeleert und bin schon sechsmal ge-fahren. Komm nur!“ Die beiden Mädchen saustenden Berg hinunter. Annelis Wattenunter rock warganz steif gefroren. „Hast du nun gesehen, dass ichnicht ausleere!“ sagte es unten an der Schlittbalm.„Komm geschwind wieder hinauf!“ Die Kinderpressierten. Andere gingen mit. Oben an der Bahnwar ein grosses Gedränge, jedes Kincl wollte zu-erst abfahren. „Nicht gleich hinter mir her fahren,— ab, — ab!“ rief Anneli zurück. Der Schlittenfuhr den Berg hinunter und verschwand. Da er-tönten Rufe. Die Kinder rannten hinunter. „DasAnneli ist in den Katzenbach hineingefahren!“ töntees von allen Seiten.
Das Eis war durch den schweren Fall einge-brochen. Vreneli und Anneli sassen immer noch aufihrem Sch litten im niedrigen Wasser und schrienaus vollem Halse. Am Ufer standen lachende Kin-der. Grosse Leute eilten herbei. „Was gibt’s da?“rief der Wegknecht Bickel. Er trug hohe Stiefel.