Buch 
Lesebuch für das fünfte Schuljahr der Primarschulen des Kantons St. Gallen / nach Vorl. der kantonalen Lehrmittelkommission hrsg. vom Erziehungsrate
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Jo, jo s sind mengi Johr vermischt,viel gueti Fründ sind tot;sie ruebit dort, vo Bluest umruscht,still ns vo jedsr Not.

Und wenn mi Ührli stilla stoht,so träged mi dörthie;de Kirchhof i der Stadt bi Gotter ist zvornehm für mi.

Bi eu, ihr liebst, gueta Fründ,trom i min letschta Trom.

Dort schlof i selig wiena Kind;denn dört bin i dehom.

Die Feldarbeit.

Gern geh ich im Frühjahr und Sommer aufs Feld;da wird von dem Vater der Acker bestellt.

Auch nimmt bisweilen mein Vater vom Hauszu Wagen mich mit auf das Feld hinaus.

Da halt ich die Leine, da ruf ich:, hi!und lenke die Pferde, dann gehen sie.

Doch wenn mich der Knecht aufs Sattelpferd hebt,das Herz mir im Leibe dann lacht und bebt.

Da sitz ich als Reiter gewaltig hoch,

doch halt ich mich an; denn ich fürchte mich noch.

So geht es im Zuge fort mit Bedacht.

Mit den Pferden wird endlich Halt gemacht.

Sie werden an Pflug und Egge gespannt;doch Ochsen auch pflügen und eggen das Land.

Da wird der Boden ganz umgekehrt,von dem manch hungriger Vogel sich nährt;die Dohlen und Krähen fliegen herbeiund suchen sich Würmer mit pielem Geschrei.

Krug.