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Ein stiller Garten- Friedrich Wilhelm Weber.
Es gibt einen schönen Garten,allgrün zu jeder Zeit,drin blühen die Blumen, die zartenob draußen es stürmt und schneit.
Er liegt im Herzen verborgen,und pflegst du mit Sorgfalt sein,strahlt hell an jedem MorgenGottes warme Sonne hinein.
Fritz hat so lange nicht geschrieben. Hch. Scharreimann.
Draußen ist schlechtes Wetter. Es regnet und schneit auchwohl dazwischen und stürmt.
Die Mutter sitzt mit dem Strickstrumpf in der Sophaecke.Die Katze liegt vor dem Ofen. Ach, wie gemütlich könnte essein, wenn nur die Sorge nicht wäre, die schwere, entsetzlicheSorge um Fritz.
Der ist schon zehn Monate fort auf der See. Seit sechsWochen ist keine Nachricht gekommen, und es hätte ganz guteine kommen können. Nun sitzt die Mutter und sorgt sich.Und wenn ein neuer Windstoß den Schornstein hinauf undhinunter fegt, denkt sie an Sturmgebraus auf wogender See.Wenn die schweren Regentropfen an die Scheiben prasseln,packt die Sorge ihr Herz. Dann sieht sie ihn stehen auf derhohen, schmalen Kommandobrücke in finsterer Nacht; dannsieht sie haushohe Wellen mit dem Schiffe Fangball spielen.