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So sitzt die Mutter trüben Auges und sorgt und grämtsich.
Währenddessen steht am Postschreibpult einer eng-lischen Hafenstadt ein Matrose und schreibt eine Karte: LiebeMutter! Soeben sind wir glücklich nach langer, stiirinischerFahrt hier angekommen. So Gott will, bin ich morgen bei Dir.Mit tausend Grützen und Küssen. Dein Fritz.
Eile, Postkarte! Gile dich, damit ein Mutterherz denFrieden findet.
De Winter. Zoh. Peter Hebel.
Jsch echt do obe Baumele feil?
Sie schütten eim e redli Teilin dGärten üben und ufs Hus.
Es schneit doch au, es ist e Grus!
Und s hangt no menge Wage vollam Himmel obe, merk i wohl.
Und wo ne Ma vo ivitem lauft,so het er vo der Baumele kauft.
Er treit sie uf de Achsle noUnd uf em Huet und lauft dervo.
Was laufst denn so, du närrsche Ma?
Du wirsch sie doch nit gstola ha?
Und d Gärten ab und d Gärten ufhend alli Scheie Chäppli uf;sie stand wie großi Herrr do;sie meine, s heigs suft niemes so.
Der Nußbaum het doch au st Sach,
Und s Heere Hus und s Chilchedach!
Und ivo me luegt, isch Schnee und Schnee;me sieht kei Siroß und Fußweg meh.
Meng Somechörnli, chlei und zart,lit unterm Buden wohl verwahrt;und schneis, so lang es schneie mag,es wartet uf st Ostertag.