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und jeder hielt den langen Spiess vor, so dass die ganzeReihe wie eine eiserne t Mauer aussah. So rückten sie gegendie Eidgenossen heran.
Diese hatten sich in einem „Spitz“ aufgestellt: zuvor-derst standen drei, dann fünf, dann sieben Krieger und sofort, so dass jede hintere Reihe ein wenig breiter war alsdie vordere. Dabei wäre es fast zu einem Streite darüber
Die Schlacht bei Sempach.
gekommen, wer sich an die Spitze des Keils stellen dürfe.Erst begehrten die Schwyzer diesen Ehrenplatz. Die Urneraber sagten, er gebühre ihnen; denn sie seien von alters-her bei den Kriegszügen vorangezogen. Die Luzernermachten geltend, dass dieser Krieg sie am nächsten an-gehe, weil er auf ihrem Boden ausgekochten werde; es seidarum nur recht und billig, wenn sie zuvorderst kämpfen.Das gaben die andern zu und überliessen die Spitze denLuzernern. Ehe sie den Kampf begannen, knieten dieEidgenossen zum Gebet nieder und flehten Gottes Beistandherab. Dann erhoben sie sich und liefen mit lautem Kriegs-ruf gegen den Feind. Aber mit ihren kurzen Hellebardenund Streitäxten konnten sie nicht an die Ritter herankommen.
Pestalozzianuni
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