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Die Grafen von Toggenburg.
Wie dieses Adelsgeschlecht emporkam. Aus Dorf- und Flur-namen tönt Kunde aus alten Zeiten, da unsere Vorfahren in ein-samen Höfen und Weilern un-sere Heimat bewohnten. Wojetzt z. B. Uzwil seine Fabrik-schlote gen Himmel streckt,wohnte einst Uto mit seinenLeuten. Auf Gozes Aue stehtheute das Dorf Gossau. DieAu des Hano hat der Ge-meinde Henau den Namen ge-geben, und an der Stelle, woHirten und Wanderer denNecker leicht durchschreitenund durchfahren konnten, liegtdas Dörfchen Furt. Das warein prächtiges Wohnen aufeigenem Grund und Boden,keinem Herrn Untertan und
keinem zinspflichtig.
Aber es kamen auch böse Zeiten. Feindliche Kriegerhordenzogen raubend und plündernd durchs Land. Wo die ihren Wegnahmen, sah man nur noch niedergebrannte Höfe und verwüsteteFelder. Wohl versteckten sich die Leute in den Wäldern; auch dawaren sie ihres Lebens nicht sicher. Um sich besser schützen zukönnen, liessen reiche Grundbesitzer durch ihre Knechte aufsteilen, schwer zugänglichen Felshügeln und Bergnasen festeTürme bauen. War Kriegsnot, so flüchteten sie sich mit „Kindund Kegel“ dort hinauf. So entstanden viele „Burgen“, von de-nen wir heute nur zerfallenes Mauerwerk oder ein HäufleinSteine finden. Die Burgherren erklärten den Dorfgenossen: Wirwollen auch euch in Kriegszeit schützen; auch ihr könnt euch beiÜberfällen in unsere Burg flüchten; dafür aber müsst ihr uns eineAbgabe entrichten. Da gaben die Leute den Burgherren jähr-lich den Zehnten vorn Ertrag ihrer Felder. Die es nicht freiwillig
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