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Die Bäuerin setzt nämlich eine Ehre darein, wenn irgendmöglich schon zum Frühstück den ganzen Tisch mit Kuchen be-setzen zu können. Dem fertigen Teig hat sie daher einen kleinenTeil entnommen und hat ihn mittelst der hölzernen Handwalzeuuströölt zu mächtigen Scheiben, welche nun auf dem ent-sprechend breiten, langstieligen Chuecheschüssel in den Ofenygschösse werden.
Die Hauptmasse des Teiges aber wird uus'b rötet: inmächtige Brotlaibe, bis sechs Kilo schwer, geformt. Mittelst desBrotschüssels werden auch sie „hgschosse", durch „Rücke"nach den ungleich warmen Stellen vorn und hinten im Ofenausgewechselt, und endlich use'zoge. Die nachträglich ausallen Ecken der Mulde zusammengekratzten Reste, als Umhül-lung etwa eines Apfels mit diesem verbacken, munden alsMueltechratzerli den längst darauf wartenden Kindernvorzüglich.
Nicht minder mundet den Großen das kaum erkaltete frischeBrot. Ganz besonders gilt dies von der oberseitigen Kruste,dem obere Rawft, dessen Wohlgeschmack und zugleich ein-ladendes Aussehen bisweilen durch ein während des Backensaufgelegtes Wirsingblatt (aber plaudert dies Geheimnis nichtaus!) noch erhöht wird.