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Bezirkskunde.
1. Der Bezirk Bucheggberg.
«Buechiberg» heißtdasheimeligeHügelländchenzwischender Aarebene im Norden und dem Limpachtal im Süden.In der Mitte hat der Bibernbach ein anmutiges laichen aus-gespült. Unterwegs nimmt er noch ein kleineres Brüderchen,den Mühlebach, an die Hand und wandert mit ihm der Emmezu. Durch das Bibern- und das Mühletal wird der Buch-eggberg in drei Hügelzüge zerlegt. Mit sanften Abhängensteigen sie an zu welligen breiten Rücken, die sich nur 150—200 m über Aare- und Limpachtal erheben. Am höchstensteigt die südlichste Hügelkette an. Sie besteht aus hartemMuschelsandstein (Sandstein mit vielenTrümmern von Muschel-schalen) und fällt stotzig zum Limpachtal ab. Zwei Ritter-burgen, Buch egg und Balmegg, schauten einst, im Rückendurch Wall und Graben geschützt, von der Höhe des Steil-hangs in das beherrschte Land hinaus.
Vorn nördlichen Hügelzug gehört nur im Nordostenein kleiner Teil zum Bezirk, nämlich die Gemeinden Lüß-lingen und Nennigkofen. Im Südwesten dagegen überschreitetMessen mit Brunnenthal die Limpachtalebene.
Durch die Täler ging von jeher der größte Verkehr.Dort läßt sich im Windschutz der Hügel am besten wohnen,und man hat fließendes Wasser zur Verfügung. Zudem eignetsich das ebene Land vorteilhaft zur Bebauung. Daher findenwir die Dörfer zeilenweise in den Tälern. Die Hügel da-zwischen sind noch vorwiegend mit Wald bedeckt (vielBuchen!), da und dort unterbrochen durch einen später ent-standenen Einzelhof. Nur wo der Talboden zu eng ist, ent-standen Dörfer auf den Hügelwellen selbst, so Tscheppachund Hessigkofen, Brügglen und Buchegg.
Wir wollen nun von Solothurn aus einen kleinen Aus-flug machen in den Bucheggberg. Da fahren wir mit derelektrischen Solothurn - Bern - Bahn über Biberist nach derStation Lohn-Lüterkofen. Sie liegt beim «Neuhüsli» an der