Archibald Douglas.
14. Mir klingt das Rauschen süß und traut,
Ich lmisch' ihm immer noch;
Dazwischen aber klingt eö laut:
Er ist ein Douglas doch.
15. Ich seh' dich nicht, ich höre dich nicht,
Das ist alles waö ich taun;
Ein Douglas vor meinem AngesichtWär' ein Verlorner Mann."
16. König Jakob gab seinem Naß den Sporn,Bergan ging jetzt sein Ritt;
Graf Douglas faßte den Zügel vor»
Und hielt mit dem Könige Schritt.
17. Der Weg war steil, und die Sonne stach,Und sein Panzerhemd war schwer;
Doch ob er schier zusammenbrach,
Er lief doch nebenher.
18. „König Jakob, ich war dein Seneschali,
Ich will es nicht fürder, sein;
Ich will nur warten dein Roß im StallUnd ihm schütten die Körner ein.
19. Ich will ihm selber machen die StreuUnd es tränken mit eigner Hand,
Nur laß mich atmen wieder aufs neuDie Luft im Vaterland.
20. Und willst du nicht, so hab' einen Mut,
Uni/ ich will es danken dir,
Und zieh dein Schwert und triff mich gutUnd laß mich sterben hier."
21. König Jakob sprang herab vom Pferd,
Hell leuchtete sein Gesicht,
Aus der Scheide zog er sein breites Schwert,
Aber fallen ließ er es nicht.
22. „Nimm's hin, nimm'ö hin und trag es neu,Und bewache mir meine Ruh';
Der ist in tiW?? Seele treu,
Wer die Heimat liebt wie du.
23. Zu Roß, wir reiten nach iünlithgow,
Und du reitest an meiner Seit';
Da wollen wir fischen und jagen frohAls wie in alter Zeit."
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