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käfer. Und wenn nun erst die Brütezeit da ist und auch dieJungen ihre Schnabel aufsperren, dann braucht ein Finkenpaarallein täglich viele, viele hundert Raupen.
Gibt es für den Garten fleissigere Arbeiter? Darum pflege undschütze die lieblichen Sänger! Wo du sie antriffst, freue dich ihrer!Und wenn im Winter deine Hand ihnen gerne Futter streut, sodenke, dass sie im Sommer auch deine Wohltäter waren und wiedersein werden. Kühns Lesebuch.
223. Was man von den Tieren lernen kann.
.^ferNer kleine Ernst hatte in der Schule gehört, man könne von allenTieren etwas lernen, man müsse nur recht genau aufpassen,was sie tun und treiben. Als er aus der Schule nach Hause ging,lief ihm eine Ameise über den Weg. „Ameise“, redete er sie an,„was kann ich denn von dir lernen“? Sie antwortete: „Arbeiten!Siehe, ich bin früh auf, und erst wenn die Sonne untergeht, macheich Feierabend. Du siehst mich den Tag über keine Minute müssig,und doch bekomme ich jahraus, jahrein keinen Pfennig Lohn“.
„Du fauler Tropf, der müssig ist,
Die Ameis’ schau mal an!
Dein’ Meisterin sie worden ist,
Die dich viel lehren kann.
Schau, wie sie ist ergebenDer Arbeit Tag und Nacht!
Schäm’ dich, wenn du dein LebenIn Faulheit zugebracht“.
Ernst ging weiter und kam in einen Garten. Da stand ein Bie-nenstock. Er klopfte daran und fragte: „Bienchen, was kann ichdenn von euch lernen“? Da sprach ein Bienchen darin: „Ordnung!Guck’ nur einmal in unser Häuschen herein! Wir sind zwanzigtau-send, die darin arbeiten. Aber jedes weiss, was es tut und wo eszu schaffen hat; keines ist dem andern im Wege. Jedes fliegt zurrechten Zeit aus und ein“.
„Sehr emsig fliegt sie weit und breit,
Trägt ein mit grossem Fleiss;
Sie sucht die ganze SommerszeitAuch für den Winter Speis’“.
Ernst kam in den Hof. Auf einer leeren Tonne stand der Haus-hahn und krähte sein Kikeriki. „Hähnchen“, sagte er, „was lehrstdu mich denn“? Darauf erwiderte der Haushahn: „Frühaufstehen!
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