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Band I.
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«Es ist der Knabe, welcher den Schneeball geworfen hat», be-merkte mein Vater. Und der Greis sagte alsdann: «Armer Knabe,tritt näher! Da bist gekommen, um dich nach mir zu erkundigen,nicht wahr? Aber es geht besser; sei ruhig; es geht besser; ichbin fast geheilt; komm hieher» ! Garoffi, so verwirrt, dass er uns 5nicht sah, näherte sich dem Bette, indem er sich Gewalt antat,nicht in Tränen auszubrechen, und der Alte strich ihm mit derHand über das Haupt; aber Garoffi rührte sich nicht; es schien,er habe noch etwas zu sagen, aber wage es nicht. «Was hast dumir noch zu sagen? Was willst du»? — «Ich... nichts». «Nun 10denn, lebe wohl, auf Wiedersehen; gehe nun mit ruhigem Herzen»!Garoffi ging bis zur Türe; aber dort stand er still, kehrte sich zudes Kranken Neffen, der ihm gefolgt war, zog plötzlich einen Ge-genstand unter dem Mantel hervor, legte ihn dem Knaben in dieHände und sagte in Eile: «Es ist für dich»! Und weg war er, wie 15ein Blitz. Der Knabe brachte das Geschenk seinem Onkel; es wardarauf geschrieben: «Ich schenke dir dieses». Wir schauten hineinund taten einen Ausruf der Verwunderung; es war sein trefflichesAlbum mit der Markensammlung, welches der arme Garoffi ge-bracht hatte, die Sammlung, von der er immer sprach, auf die 20er so viele Hoffnungen gegründet und die ihn so viele Mühe ge-kostet hatte; sie war sein grösstes und liebstes Gut, die Hälfteseines Herzblutes, das er zur Erlangung der Verzeihung schenkte.

Edmondo de Amicis.

es# 1846—1908.

236. Ein Tischgespräch.

Anton: Aber, Mutter, wie machen diese Speisen Durst!

Mutter: So schenke dir ein Glas Wasser ein! Aber nimm nicht 25zu viel! Denn während des Essens viel zu trinken, ist vorn Übel.Durch die Aufnahme von Flüssigkeit wird nämlich der saure Magen-saft, der die Verdauung bewirkt, verdünnt und dadurch geschwächt.

Die Speisen enthalten schon so viel Flüssigkeit, dass eine Beigabevon Getränken während des Essens gewöhnlich nicht notwendig 30ist. Bedarf der Magen mehr Flüssigkeit, als ihm zugeführt wurde,so meldet er sich von selbst.

Franz: Des Nachbars Albert und Klara bekommen Most undBier, sogar auch Wein.

Mutter: Alle geistigen Getränke sind für die Kinder schädlich. 35Wollt ihr an Leib und Seele gesund bleiben, so hütet euch vor