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Band I.
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277 . Siegfrieds Schwert.

3 u,, 9 Siegfried war ein stolzer Rnab,

Ging von des Vaters Burg herab.

2. wollt' rasten nicht in Vaters Haus,

Wollt' wandern in alle Welt hinaus.

5. Begegnet' ihm manch Ritter wertMit festem Schild und breitem Schwert.

Siegfried nur einen Stecken trug;

Das war ihm bitter und leid genug.

5. Und als er ging im finstern Wald,

Ram er zu einer Schmiede bald.

6. Da sah er Eisen und Stahl genug;

Ein lustig Feuer Flammen schlug.

7 . „© Meister, liebster Meister mein,

Laß du mich deinen Gesellen sein!

8. Und lehr' du mich mit Fleiß und Acht,

Wie man die guten Schwerter macht!"

9- Siegfried den Hammer wohl schwingen kunnt;

Er schlug den Amboß in den Grund.

sO. Er schlug, daß weit der Wald erklangUnd alles Eisen in Stücke sprang.

ss. Und von der letzten Eisenstang'

Macht' er ein Schwert so breit und lang:

\ 2 . „Nun hab' ich geschmiedet ein gutes Schwert;Nun bin ich wie andre Ritter wert.

\ 3 . Nun schlag' ich wie ein andrer HeldDie Riesen und Drachen in Wald und Feld."

Lud. Uhland.

Z787—;8S2.

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