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Band I.
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11. Die Ritter rennen grimmigIm Kampfe aneinand',

Und Stoß auf Stoß ertoset;

Der Kies zerstiebt in Sand;

Die Lanzen sind gebrochen,

Die Helme weich wie Blei ;

Der Hallwil haut dem GegnerDen Panzer tief entzwei.

12. Der Rüßegg stöhnt und blutetIm Sand die Seele aus;

Er sprach: „Herr Gott, genadeMir diesen bösen Strauß!

So möge jeder büßen,

Der für ein Unrecht ficht;

Der Ring von Hallwil lehreJedweden Recht und Pflicht".'

13. Was schmettern die TrompetenZu Hallwil auf dem Schloß?

Was tönt das Glöcklein traurig?Was jubelt wild der Troß?

Der Abt mit seinen MönchenZieht barfuß aus dem Tor;

Herr Walter läßt sie ziehenUnd schiebt den Riegel vor.

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Augustin Keller.1805 - 1883 .

t 297. Jordan von Burgistein.

( 1340 .)

Ijfperr Ritter Jordan von Burgistein,

Der schaute zum Fenster heraus;

Da sprengt' sein Knappe zum Hof herein;„Wie geht's bei Laupen? Pack' aus"!

2. „Glück zu, Herr Ritter von Burgistein!Denn ich sah den blutigen Strauß;

Wie die ersten Hiebe schlugen ein,

Da nahm der Mutz — Reißaus".

3. „Reißaus? Heida, ein lustig Lied!

Nun prosit, du trutzige Stadt!

Ha ha ha, das war ein guter Schmied,

Der den Krieg geschmiedet hat"!

4. Herr Ritter Jordan von Burgistein,

Der schaute zum Fenster heraus;

Da blinkt' es von Waffen rings in Reihn,Und es ging das Lachen ihm aus.

1 Noch jetzt werde im Schlosse zu Hallwil ein altes Gemälde gezeigt, das diesenZweikampf, dieses Gottesgericht, darstellt. Rüßegg und Hallwil kümpfen zu Pferd mitein-ander innerhalb der Schranken; Mülinen und ein Erlach stehen außerhalb derselben aufWalters Seite. Alle vier tragen volle Kampftiistung mit Helmzierden und auf den Schilderndie Familienwavven.