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3. Barfuß, die Hosen aufgerollt,Soweit sie immer gingen,
Wat' ich hineinIm Sonnenschein;
Heut' muß der Fang gelingen.
4. Forellen, blau und rot betupft,Die fahren hin und wieder.
Dort unterm SteinMuß eine sein!
Ich bück' mich leise nieder.
7. Erschrocken urDas böse Tier zurSeit jenem TagIch kann und magDas „Krebsen" nid
5. Von beiden Seiten greif' ich zuErst sacht mit beiden Händen.
Nun rasch hinein!
Und sie ist dein
Trotz allem Fliehn und Wenden.
6. Doch weh! Das flinke Fischlein istMir schnell davon gegangen.
Es blieb dafür
Am Finger mir
Ein graues Kerbtier hangen.
d enttäuscht warf ichSeiten.
mehr leiden.
Johannes Brasse!.1848 .
317. Das Häslein.
As hatte lang geregnet;
Die Wasser traten aus;
In tiefen Fluten standenDie Matten, Feld und Haus.
2. Ein armes, muntres HäsleinIn kalt durchnäßtem RockEntsprang aus seinem Lager
Auf einen Weidenstock.
3. Es konnt' ihn leicht ersteigen,Erklettern gar geschickt;
Der Stock tat stark sich neigen,
Vom Alter schief gedrückt.
4. Ein Fährmann sieht's und jubelt:„O Häslein, Häslein mein,
Will dir das Fell schon trocknen!
Du mußt gebraten sein"!
5. Doch da der Herr dem SperlingEin Hort und Helfer ist,
Er auch ein armes HäsleinIn Nöten nicht vergißt.
6. Der Fähr hält vorn am StockeUnd klettert flugs hinauf;
Der Has springt in den Nachen;Das Schifflein kommt in Lauf.
7. Das Häslein fährt von bannenUnd macht ein Männchen garUnd macht dem auf dem StockeEin altes Sprichwort klar.
Augustin Keller.1805 — 1883 .