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Band I.
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Die schlummernden Lieblinge neckisch herausAus Dnkel Winters geborstenem thaus.

15 Grad' heut' ist's geschehen! Ihr Schelme, ihr lacht!

Der Alte hat feig aus dem Staub sich gemacht.

Gesprengt ist die Kammer und offen die Gruft,

Rings keckes Blühen, verrät'rischer Duft.

Ihr spielt wohl versteckens, ihr Rackerchen, was,

20 In Sträuchern und Decken, im Busch und im Gras?Umsonst! Hab' euch längst schon begehrend erblickt,

Sogar schon zwei Sträußchen der euern gepflückt.

Das eine steckt zierlich auf meinem HutSamt Efeu und Kätzchen; das macht sich gut;

25 Das andere bring ich der Mutter mein, Als duftendes Grüßchen vom sonnigen Rain.

Bans Erich U)estfeld.

364. Der Lenz erwacht!

Lenz erwacht! Nach langer SchlachtSchlug er entzwei des Winters Macht;Eisfrei die Ströme rinnen.

2. Sein blaues Banner, stolz entrollt,Gestickt mit Sonnenstrahlengold,Schwingt er von Himmelszinnen.

3. Er hat befreit, was Fesseln trug:Der Blüten Keim, des Vogels Flug,Zerriß der Berge Schleier.

4. Die Welle singt am Seeesstrand;Lawinendonner durch das LandSchickt er zur Festesfeier.

5. Die Herzen weit zum Festgeleit!

Es kommt des Lenzes HerrlichkeitMit uns einhergezogen.

6. Weg Gram und Plag! Am heut'gen TagManch schwer Gemüt sich sonnen mag,

Das um sein Licht betrogen!

Dr. Arnold1840.

O.lt.