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Von einem zum andern, summ, summ, summ!Zu Tausenden tummeln sie sich herum,Nippen, naschen, trinken, brummen;
Die Blüten selber, meinst du, summen25 Immer im gleichen Geschwirr in Ruh';
Der Alte strahlt über und über dazu.
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Endlich zieht davon der Schwärm.
Aber nun werden die Tage warm;
Aber nun brechen die Blätter heraus;
Aber nun reifen die Früchte aus;
An jedem Aste die Körbe schwerRichtet er's jetzt für die Großen her;
Stützt ihm die Arme, daß er nichtUnter dem eigenen Segen bricht!
Ferdinand Avenarius.1856.
38.3. Das Liedlein vorn Kirschbaum.
fQer lieb Gott het zum Früeliggscit:
„Gang, deck em Würmli au sy Tisch"!Druf het der Chriesbaum Blättertrcit,
Viel tusig Blätter grüen und frisch.
. Und 's Würmli uscm Ei ver-wacht's;
'S het gschlvfcn i sym Winterhus;Es streckt si und sperrt 's Müüli ufUnd rybt die blöden Augen us.
3. Und druf se het's mit stillem ZahnAm Blättli gnagt enanderno
Und gscit: „Wie isch das Gmües sogut!
Mer chunt schier nümme weg dervv".
4. Und wieder het der lieb Gott
gscit:
„Deck iez cm Jmmli au sy Tisch"!Druf hct der Chriesbaum Blüete trcit.Viel tusig Blüete wyß und frisch.
5. Und 's Jmmli sieht's und fliegt
druf hi
Frücj in der Sunne Morgcschyn;
Es denkt: Das wird my Kaffe sy;Si hcnd doch chosper Pvrzelin!
6. Wi sufer sind die Chächli
gschwenkt!
Es streckt sy troche Züngli dry;
Es trinkt und seit: „Wie schmcckt'sso sücß!
Do muß der Zucker wolfcl sy".
7. Der lieb Gott het zum Summergscit:
„Gang, deck cm Spätzli au sy Tisch"!Druf het der Chriesbaum Früchte trcit.Viel tusig Chriesi rot und frisch.
8. Und 's Spätzli seit: „Isch dasder Bricht?
Do sitzt me zu und fragt nit lang.Das git mer Chraft in Mark und BeiUnd stärkt mer d'Slimm zu neuemGsang".
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